01.03.2026, 11:58
Connor nickte leicht, auch wenn Tabitha das natürlich nicht sehen konnte. Aber die energische Aussage überraschte ihn nicht. So war Tabs. Und es war verdammt gut, dass es Menschen wie sie gab.
„Alles andere hätte mich überrascht. June kann froh sein, dass sie dich hat.“ Eine nüchterne Feststellung, denn Tabitha war zwar sicherlich nicht die einzige engagierte Anwältin, aber zumindest doch eine von denen im oberen Drittel, was Motivation und Mitgefühl anbelangte.
„Es beruhigt mich, dass es Jason ist, mit dem du daran arbeitest.“ Denn Jason war ein anständiger Kerl. Connor vertraute ihm – okay, das tat er grundsätzlich erst mal bei jedem, aber Jason kannte er ja nun wirklich nicht erst seit gestern und wusste, wie jener so tickte – und Tabitha hatte schon oft genug auf ihn zählen können. Die beiden waren eine gute Mischung.
Und letztendlich hing nun wohl auch er selbst irgendwie bereits mit drin. Immerhin hatte er Faith versprochen zu tun, was er konnte. „Sieht aus, als ob wir drei also nun ein gemeinsames Projekt hätten.“ Weil es so wenig andere Probleme gab, um die sie sich eigentlich ebenfalls kümmern mussten. Wie gut, dass Connor sich noch nie von so etwas hatte aufhalten lassen. Entsprechend schlicht hatte auch seine Aussage geklungen, denn es war eine Tatsache, nicht mehr und nicht weniger. Sie alle drei konnten da wohl gar nicht anders.
„Sie scheinen ein gutes, enges Verhältnis zueinander zu haben. Faith wollte sie beschützen und grämt sich jetzt, das spricht definitiv für eine engere Bindung. Sie hat mich um Hilfe gebeten, obwohl es ihr sichtlich schwergefallen ist. Aber für June geht sie das Risiko offensichtlich ein. „Ich weiß nicht, ob Faith die Freundin-Freundin ist, aber zumindest ist da mehr als ein oberflächliches Interesse an Junes Schicksal. Sonst würde Faith wohl nicht das eigene Misstrauen über Board schmeißen und mich als quasi Fremden mit ins Boot holen. Wir kennen uns nur über einen Bekannten von ihr.“
Ein Moment der Stille seitens Connor schloss sich dem Satz an. „Den ich eigentlich gesucht habe“, fügte er dann noch hinzu. „Und der verschwunden ist.“ Konnte das zusammenhängen? Connor begann auf und abzulaufen. So richtig bewusst hatte er vorhin noch nicht darüber nachgedacht und Faith hatte auch nichts Derartiges angedeutet. Aber ein Mord? Eine Verdächtige? Ein Verschwundener? Hm.
„Ich veröffentliche nicht selbst“, gab Connor zu bedenken. „Aber ja, die nötigen Ausweise und dergleichen habe ich natürlich trotzdem. Und jemanden, der mir sicherlich beim Rest helfen würde.“ Natürlich dachte Connor an Gwyn.
Genauso wie Tabitha, offensichtlich. „Genau die meine ich.“ Connor musste schief grinsen. „Sie wird sowas von begeistert sein, wenn wir sie auf die nächste Baustelle schleifen.“ Und doch würde sie es mit Sicherheit tun. Jason, Gwyn, Tabs und er. June könnte schlechtere Karten haben.
„Das kriegen wir hin, denke ich“, überlegte er schließlich langsam. Denn er hatte seine Hilfe nun einmal versprochen und Tabitha das nötige Knowhow, um sagen zu können, welche Vorgehensweise tatsächlich hilfreich war. „Gwyn und ich müssten darüber natürlich erst noch mal reden, aber es würde mich wundern, wenn sie Einwände hat.“ Er überlegte kurz. „Vielleicht bietet sich auch eine Lagebesprechung zu viert mal an.“ Wenn sie nun offensichtlich alle irgendwie drinhingen. „Ich würde ja auch versuchen Faith davon zu überzeugen, sich mal mit Team June zu treffen, aber wahrscheinlich geht das noch etwas zu weit.“ Einem Erwachsenen zu vertrauen war die eine Sache. Gleich vier davon an der Backe zu haben würde Faith vielleicht trotz aller Liebe eher vermeiden wollen.
„Sag June auf jeden Fall, dass ihre Leute sich sorgen. Und dass sie nicht alleine ist.“ So oder so schadete dieses Wissen nicht. Egal, wer letztendlich tatsächlich noch mitmischen würde.
„Und wieso sind sie so scharf darauf, dass es kein Jugendprozess mehr wird?“ Das klang doch irgendwie auch nach einem dubiosen Spielchen. „Manchmal werden doch sogar Mittzwanziger noch nach Jugendrecht verurteilt oder nicht? Und sie dürfte noch nicht mal in einer Kneipe unbegrenzt herumhängen, soll nun aber voll straffähig sein?“ Irgendwie biss sich das für ihn.
(Erwähnungen von Gwyneth Walker und Jason McAllister in Bezug auf mögliche Unterstützung für June.)
„Alles andere hätte mich überrascht. June kann froh sein, dass sie dich hat.“ Eine nüchterne Feststellung, denn Tabitha war zwar sicherlich nicht die einzige engagierte Anwältin, aber zumindest doch eine von denen im oberen Drittel, was Motivation und Mitgefühl anbelangte.
„Es beruhigt mich, dass es Jason ist, mit dem du daran arbeitest.“ Denn Jason war ein anständiger Kerl. Connor vertraute ihm – okay, das tat er grundsätzlich erst mal bei jedem, aber Jason kannte er ja nun wirklich nicht erst seit gestern und wusste, wie jener so tickte – und Tabitha hatte schon oft genug auf ihn zählen können. Die beiden waren eine gute Mischung.
Und letztendlich hing nun wohl auch er selbst irgendwie bereits mit drin. Immerhin hatte er Faith versprochen zu tun, was er konnte. „Sieht aus, als ob wir drei also nun ein gemeinsames Projekt hätten.“ Weil es so wenig andere Probleme gab, um die sie sich eigentlich ebenfalls kümmern mussten. Wie gut, dass Connor sich noch nie von so etwas hatte aufhalten lassen. Entsprechend schlicht hatte auch seine Aussage geklungen, denn es war eine Tatsache, nicht mehr und nicht weniger. Sie alle drei konnten da wohl gar nicht anders.
„Sie scheinen ein gutes, enges Verhältnis zueinander zu haben. Faith wollte sie beschützen und grämt sich jetzt, das spricht definitiv für eine engere Bindung. Sie hat mich um Hilfe gebeten, obwohl es ihr sichtlich schwergefallen ist. Aber für June geht sie das Risiko offensichtlich ein. „Ich weiß nicht, ob Faith die Freundin-Freundin ist, aber zumindest ist da mehr als ein oberflächliches Interesse an Junes Schicksal. Sonst würde Faith wohl nicht das eigene Misstrauen über Board schmeißen und mich als quasi Fremden mit ins Boot holen. Wir kennen uns nur über einen Bekannten von ihr.“
Ein Moment der Stille seitens Connor schloss sich dem Satz an. „Den ich eigentlich gesucht habe“, fügte er dann noch hinzu. „Und der verschwunden ist.“ Konnte das zusammenhängen? Connor begann auf und abzulaufen. So richtig bewusst hatte er vorhin noch nicht darüber nachgedacht und Faith hatte auch nichts Derartiges angedeutet. Aber ein Mord? Eine Verdächtige? Ein Verschwundener? Hm.
„Ich veröffentliche nicht selbst“, gab Connor zu bedenken. „Aber ja, die nötigen Ausweise und dergleichen habe ich natürlich trotzdem. Und jemanden, der mir sicherlich beim Rest helfen würde.“ Natürlich dachte Connor an Gwyn.
Genauso wie Tabitha, offensichtlich. „Genau die meine ich.“ Connor musste schief grinsen. „Sie wird sowas von begeistert sein, wenn wir sie auf die nächste Baustelle schleifen.“ Und doch würde sie es mit Sicherheit tun. Jason, Gwyn, Tabs und er. June könnte schlechtere Karten haben.
„Das kriegen wir hin, denke ich“, überlegte er schließlich langsam. Denn er hatte seine Hilfe nun einmal versprochen und Tabitha das nötige Knowhow, um sagen zu können, welche Vorgehensweise tatsächlich hilfreich war. „Gwyn und ich müssten darüber natürlich erst noch mal reden, aber es würde mich wundern, wenn sie Einwände hat.“ Er überlegte kurz. „Vielleicht bietet sich auch eine Lagebesprechung zu viert mal an.“ Wenn sie nun offensichtlich alle irgendwie drinhingen. „Ich würde ja auch versuchen Faith davon zu überzeugen, sich mal mit Team June zu treffen, aber wahrscheinlich geht das noch etwas zu weit.“ Einem Erwachsenen zu vertrauen war die eine Sache. Gleich vier davon an der Backe zu haben würde Faith vielleicht trotz aller Liebe eher vermeiden wollen.
„Sag June auf jeden Fall, dass ihre Leute sich sorgen. Und dass sie nicht alleine ist.“ So oder so schadete dieses Wissen nicht. Egal, wer letztendlich tatsächlich noch mitmischen würde.
„Und wieso sind sie so scharf darauf, dass es kein Jugendprozess mehr wird?“ Das klang doch irgendwie auch nach einem dubiosen Spielchen. „Manchmal werden doch sogar Mittzwanziger noch nach Jugendrecht verurteilt oder nicht? Und sie dürfte noch nicht mal in einer Kneipe unbegrenzt herumhängen, soll nun aber voll straffähig sein?“ Irgendwie biss sich das für ihn.
(Erwähnungen von Gwyneth Walker und Jason McAllister in Bezug auf mögliche Unterstützung für June.)

