14.03.2026, 19:28
Immerhin – und das rechnete Phil ihr hoch an, immerhin hatte er ein Bild von Theia, das nicht besonders glanzvoll war – echauffierte sie sich nicht über seine Nachfrage. Als sie antwortete, klang sie recht abgeklärt.
„Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, dass einige der Unfälle definitiv keine waren, aber ich bin mir nicht sicher ob alle Vorfälle darunterfallen.“
Also… hatte vielleicht ein Teil der Unfälle etwas miteinander zu tun, ein anderer Teil nicht. Nunja, mal sehen. „Okay“, sagte er daher nur.
Dann hakte nach Details nach.
Als Theia zu berichten begann, rutschte Phil von seinem Bett und suchte eiligst Papier und Stift. Er hatte nicht damit gerechnet, dass er so viele Informationen bekommen würde. Er klemmte sich das Handy zwischen Schulter und Ohr und fand schließlich einen Block und einen Bleistift. Dann ging er zurück zum Bett, setzte sich und schrieb. Da war sie schon bei der Hafengeschichte. Das erste war die Vampirstory gewesen, richtig?
Er konzentrierte sich beim Zuhören, seine Hand schrieb schnell mit. Irgendwann stellte er auf Lautsprecher und legte das Handy auf den Block.
„Eine Kühlanlage“, echote Phil etwas ungläubig. Je länger er zuhörte, desto mehr schien die Vorstellung, dass sie einfach nur tollpatschig war, abwegig zu werden.
Es folgten noch ein Sturz von einer Balustrade und ein weiterer Angriff auf offener Straße.
Als Theia geendet hatte, kratzte noch eine Weile der Bleistift auf dem Papier in die Stille hinein. Vielleicht eine Minute lang.
Dann beendete Phil seine Mitschrift und rieb sich die Stirn.
„Das sind viele Unfälle“, fasste er zusammen. Dann atmete er durch.
„Also Vampire zu bezahlen, wenn man doch eigene Handlanger hat, klingt erst einmal unlogisch, allerdings haben Vampir diese nette… Manipulationstechnik…“, erklärte Phil und stockte kurz. Er erinnerte sich daran, dass auch ihm ein mentaler Befehl eingepflanzt worden war; er saß da immer noch, blockierte wie so ein Thrombus in einer Arterie seine Erinnerungen oder weckte Sprechblockaden, wo keine sein sollten. Er räusperte sich.
„Und du wurdest niemals direkt angesprochen oder erpresst?“
Mord war in den meisten Fällen immerhin nur dann eine Lösung, wenn man wusste, dass andere Methoden nichts bringen würden. Oder wenn sich die Zielperson um eine ernsthafte Gefahr für einen selbst – oder eine höhere Sache – handelte. „Hast du eine Vermutung, ob… ob diese Leute dich deinetwegen oder wegen dem, woran du arbeitest, loswerden wollen oder weil du… nunja, Alexandros Tochter bist?“
Allein den Namen ihres Vaters auszusprechen bereitete ihm Übelkeit.
„Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, dass einige der Unfälle definitiv keine waren, aber ich bin mir nicht sicher ob alle Vorfälle darunterfallen.“
Also… hatte vielleicht ein Teil der Unfälle etwas miteinander zu tun, ein anderer Teil nicht. Nunja, mal sehen. „Okay“, sagte er daher nur.
Dann hakte nach Details nach.
Als Theia zu berichten begann, rutschte Phil von seinem Bett und suchte eiligst Papier und Stift. Er hatte nicht damit gerechnet, dass er so viele Informationen bekommen würde. Er klemmte sich das Handy zwischen Schulter und Ohr und fand schließlich einen Block und einen Bleistift. Dann ging er zurück zum Bett, setzte sich und schrieb. Da war sie schon bei der Hafengeschichte. Das erste war die Vampirstory gewesen, richtig?
Er konzentrierte sich beim Zuhören, seine Hand schrieb schnell mit. Irgendwann stellte er auf Lautsprecher und legte das Handy auf den Block.
„Eine Kühlanlage“, echote Phil etwas ungläubig. Je länger er zuhörte, desto mehr schien die Vorstellung, dass sie einfach nur tollpatschig war, abwegig zu werden.
Es folgten noch ein Sturz von einer Balustrade und ein weiterer Angriff auf offener Straße.
Als Theia geendet hatte, kratzte noch eine Weile der Bleistift auf dem Papier in die Stille hinein. Vielleicht eine Minute lang.
Dann beendete Phil seine Mitschrift und rieb sich die Stirn.
„Das sind viele Unfälle“, fasste er zusammen. Dann atmete er durch.
„Also Vampire zu bezahlen, wenn man doch eigene Handlanger hat, klingt erst einmal unlogisch, allerdings haben Vampir diese nette… Manipulationstechnik…“, erklärte Phil und stockte kurz. Er erinnerte sich daran, dass auch ihm ein mentaler Befehl eingepflanzt worden war; er saß da immer noch, blockierte wie so ein Thrombus in einer Arterie seine Erinnerungen oder weckte Sprechblockaden, wo keine sein sollten. Er räusperte sich.
„Und du wurdest niemals direkt angesprochen oder erpresst?“
Mord war in den meisten Fällen immerhin nur dann eine Lösung, wenn man wusste, dass andere Methoden nichts bringen würden. Oder wenn sich die Zielperson um eine ernsthafte Gefahr für einen selbst – oder eine höhere Sache – handelte. „Hast du eine Vermutung, ob… ob diese Leute dich deinetwegen oder wegen dem, woran du arbeitest, loswerden wollen oder weil du… nunja, Alexandros Tochter bist?“
Allein den Namen ihres Vaters auszusprechen bereitete ihm Übelkeit.

