15.03.2026, 16:44
Tabitha war bereits dabei sich Gedanken zu machen, wie man diese Gruppe an Jugendlichen am besten anging - was sie tun konnte, um ihnen zu helfen, was sie von ihnen wissen musste, um June zu helfen - wie sie es bekommen konnte, ohne dass sich jemand selbst in Schwierigkeiten bringen musste - und wie sehr sie vielleicht in Gefahr waren, wenn bereits jemand von ihnen verschwunden war, als sie ein einziges Wort … ein einziger Name zurück aus den Gedanken riss. Elijah.
Der Kopf der jungen Advokatin war nach oben geruckt und ihre dunkelblauen Augen hatten sich geweitet, während es ihr kalt den Rücken herunter lief. Es war Zufall. Es musste Zufall sein. Es gab vermutlich hunderte Menschen in Edinburgh, die so hießen. Dass jemand von ihnen vermisst war. Definitiv Zufall. Doch Elijah - dieser Elijah - war Mechaniker … und er hatte zumindest angedeutet, dass er irgendwo auf der Straße untergetaucht war, bevor er verschwunden war … oder bevor er aufgeflogen war, mit welchem Spiel er auch immer mit ihr betrieben hatte, und sich abgesetzt hatte. Es gefiel ihr überhaupt nicht, diesen Namen im Zusammenhang mit Jugendlichen zu hören. Wie sie gerade bereits festgestellt hatte - waren sie alle jemand, bei dem niemand hinsah, den die wenigsten vermissten… wenn Elijah etwas damit zu tun hatte. Die Rothaarige hatte angefangen, schneller zu atmen, »Wie… wie gut kennst du diesen Elijah…«, sie klang vorsichtig - und besorgt, »Und was hat er mit diesen Kids zu tun gehabt?«, sie atmete nach wie vor schneller und die Menge an Sorgen in ihrer Stimme hatte sich eindeutig verzehnfacht, »Hast du ihn je tagsübergesehen… draußen meine ich.«, nicht die subtilste Frage in der Welt - aber wenn Elijah beteiligt war… wie sehr war er dann beteiligt? Hatte der Vampir wirklich versucht, ein paar Jugendlichen zu helfen? Oder gab es wie auch auch hier eine tiefer liegende Motivation? Nach allem was sie wusste, würde es einem Vampir leicht fallen, einer Jugendlichen einen Mord anzuhängen … oder sie dazu zu bringen, einen zu begehen. Sie hatte gesehen, was passierte, wenn Vampire in jemandes Kopf herumspielte… und sie war sich immer noch nicht sicher, ob Elijah sie ebenso manipuliert haben konnte. Fuck. Fuck. Fuck. FUCK! »Wenn das ist… wer ich glaube… dann haben wir ein riesen Problem…«, sie klang atemlos in diesem Moment.
„Kann man nicht etwas anderes als ein Mädchen an den Galgen liefern?“, Tabs schüttelte den Kopf, »Was du meinst etwa, man könnte die eigenen Vorurteile überwinden, die Fakten anschauen und sich Gedanken machen, was wirklich passiert ist? Klingt stressig, meinst du nicht?«, triefender Zynismus in ihrer Stimme.
Was hatte sie noch im Gepäch. Was hatte sie nicht im Gepäck? Sie lachte oder seufzte oder machte irgendein Geräusch irgendwo dazwischen und schüttelte den Kopf, »Ich weiß nicht einmal, wo ich anfangen soll…«, sagte sie schließlich leiser, »Ry ist nach wie vor im Koma und was die Ärzte nicht sagen macht mir mehr und mehr Sorgen. Nicht, dass sie besonders viel sagen… oder sagen dürfen…«, Tabs hatte sich zurück aufs Sofa sinken lassen, »Der Einbruch zu Hause… Junes Fall… Der Whack-A-Mole Kampf um die Pentlands… die Entführungs-Versuche… und … nicht zu letzt… Elijah … ich frage mich manchmal, wann mein Leben so außer Kontrolle geraten ist…«
Der Kopf der jungen Advokatin war nach oben geruckt und ihre dunkelblauen Augen hatten sich geweitet, während es ihr kalt den Rücken herunter lief. Es war Zufall. Es musste Zufall sein. Es gab vermutlich hunderte Menschen in Edinburgh, die so hießen. Dass jemand von ihnen vermisst war. Definitiv Zufall. Doch Elijah - dieser Elijah - war Mechaniker … und er hatte zumindest angedeutet, dass er irgendwo auf der Straße untergetaucht war, bevor er verschwunden war … oder bevor er aufgeflogen war, mit welchem Spiel er auch immer mit ihr betrieben hatte, und sich abgesetzt hatte. Es gefiel ihr überhaupt nicht, diesen Namen im Zusammenhang mit Jugendlichen zu hören. Wie sie gerade bereits festgestellt hatte - waren sie alle jemand, bei dem niemand hinsah, den die wenigsten vermissten… wenn Elijah etwas damit zu tun hatte. Die Rothaarige hatte angefangen, schneller zu atmen, »Wie… wie gut kennst du diesen Elijah…«, sie klang vorsichtig - und besorgt, »Und was hat er mit diesen Kids zu tun gehabt?«, sie atmete nach wie vor schneller und die Menge an Sorgen in ihrer Stimme hatte sich eindeutig verzehnfacht, »Hast du ihn je tagsübergesehen… draußen meine ich.«, nicht die subtilste Frage in der Welt - aber wenn Elijah beteiligt war… wie sehr war er dann beteiligt? Hatte der Vampir wirklich versucht, ein paar Jugendlichen zu helfen? Oder gab es wie auch auch hier eine tiefer liegende Motivation? Nach allem was sie wusste, würde es einem Vampir leicht fallen, einer Jugendlichen einen Mord anzuhängen … oder sie dazu zu bringen, einen zu begehen. Sie hatte gesehen, was passierte, wenn Vampire in jemandes Kopf herumspielte… und sie war sich immer noch nicht sicher, ob Elijah sie ebenso manipuliert haben konnte. Fuck. Fuck. Fuck. FUCK! »Wenn das ist… wer ich glaube… dann haben wir ein riesen Problem…«, sie klang atemlos in diesem Moment.
„Kann man nicht etwas anderes als ein Mädchen an den Galgen liefern?“, Tabs schüttelte den Kopf, »Was du meinst etwa, man könnte die eigenen Vorurteile überwinden, die Fakten anschauen und sich Gedanken machen, was wirklich passiert ist? Klingt stressig, meinst du nicht?«, triefender Zynismus in ihrer Stimme.
Was hatte sie noch im Gepäch. Was hatte sie nicht im Gepäck? Sie lachte oder seufzte oder machte irgendein Geräusch irgendwo dazwischen und schüttelte den Kopf, »Ich weiß nicht einmal, wo ich anfangen soll…«, sagte sie schließlich leiser, »Ry ist nach wie vor im Koma und was die Ärzte nicht sagen macht mir mehr und mehr Sorgen. Nicht, dass sie besonders viel sagen… oder sagen dürfen…«, Tabs hatte sich zurück aufs Sofa sinken lassen, »Der Einbruch zu Hause… Junes Fall… Der Whack-A-Mole Kampf um die Pentlands… die Entführungs-Versuche… und … nicht zu letzt… Elijah … ich frage mich manchmal, wann mein Leben so außer Kontrolle geraten ist…«

