20.03.2026, 09:53
Connor wusste nicht, in welches Wespennest er stach, als er seinen vermissten Bekannten erwähnte.
„Noch nicht sehr lange“, meinte er ehrlich und es war wohl kein Geheimnis, dass er schnell Kontakte schloss und die Leute auch bereitwillig in seine friendzone ließ. „Soweit ich weiß, hat er bei ihnen Dinge repariert, ihnen geholfen und auf sie aufgepasst. Faith vertraut ihm.“ Das war schon deutlich geworden und er hatte auch das Gefühl gehabt, dass die Kids sich sicher bei ihm gefühlt hatten, demnach, was die beiden eben erzählt hatten.
Tabitha wusste, was er war! Connor atmete tief durch. Dann konnten sie zumindest offen reden, ohne dass Connor befürchten musste, anderer Leute Probleme auszuplaudern.
„Er ist ein Vampir, das weiß ich“, erwiderte er also ruhig. „Er hat von mir getrunken.“ Was er eigentlich sagte, um zu belegen, dass er eben wirklich wusste, wovon er sprach und nicht, um Tabs noch mehr zu beunruhigen.
„Ich habe ihn nicht als Problem kennengelernt“, erzählte er dann weiter. „Er wirkte zwischenzeitlich eher verschreckt von mir, hat mich auf dem Gelände erwischt, als ich Photos machen wollte und dann haben wir uns länger unterhalten. Das mit dem Trinken kam zustande, weil ich dachte, er gehört zu den Obdachlosen und ihm Essen und Trinken angedreht habe, was er natürlich nicht vertragen hat. Dann ging’s ihm schlecht und ich wollte helfen.“ Eine typische Connor-Aktion eben.
„Ich kann mir nicht vorstellen, dass er June einen Mord angehängt hat …“ Aber gut, letztendlich kannte er Elijah eben erst einen Monat und hatte außer diesem Gespräch und ein paar Telefonaten nicht viel. „Er schien ihnen wirklich nur helfen zu wollen und genug eigene Päckchen zu tragen. Ehrlich gesagt frage ich mich eher, ob sein Verschwinden mit einer ganz anderen Sache zu tun hat.“ Jetzt, wo die Katze eh aus dem Sack war, konnte er darüber auch offener sprechen. „Er hat mich zwischenzeitlich für eine Art Vampirjäger gehalten und Panik bekommen … irgendwo scheint es also Leute zu geben, die ziemlich organisiert Jagd auf sie machen.“ Was Connor moralisch schwierig fand, denn ein Vampir konnte ja auch nichts dafür, wie er leben und sich ernähren musste.
„Was weißt du über ihn?“ Es musste ja einen Grund haben, dass sie das so aufwühlte.
„Ich merk schon, das war zu optimistisch.“ Connor seufzte tief. Es war doch nicht fair, dass June in so einer beschissenen Lage war. Und gerade jetzt wünschte er sich umso mehr, Elijah noch erreichen zu können, um zumindest zu versuchen herauszufinden, ob jener wirklich nichts damit zu tun hatte.
„Redest du oft mit ihnen?“ Es passierte tatsächlich so viel aktuell, dass sie es kaum mehr alle ständig ins Krankenhaus schafften, aber auch Connor war noch mal da gewesen und hatte sie gesehen, ihr Mut zuzusprechen versucht in der Hoffnung, dass sie es hörte.
„Gibt es irgendwelche neuen Ideen wegen dem Einbruch?“ Die vor Ort sprachen ja doch noch mal häufiger und direkter darüber als sie alle zusammen. „Irgendwelche Spuren oder Ideen, wie wir an die Alchemisten rankommen? Wie geht es dir wegen der Elementarsache?“ Das schien ihr ja auch noch immer zuzusetzen.
Connor sah die erdrückende Menge durchaus. Es war einfach viel zu viel.
„Gibt es wegen der Entführungen etwas Neues?“ Das hatte Connor eher am Rande mitbekommen und über Gwyn ein paar Einblicke, aber Tabs schien mehr im Thema zu sein. Wie bei allem irgendwie. Sie steckte echt mittendrin.
„Die Pentlands stagnieren doch aktuell, ich hoffe, dass das so bleibt.“ Immerhin war das richtig schiefgelaufen. „Oder hast du da schon was anderes gehört?“ Was letztendlich wohl auch nicht überraschend wäre, immerhin ließen Firmen nicht mehr gerne los, woran sie sich mal festgebissen hatten.
Dass Elijah auch noch zu den Gruppenproblemen gehörte war neu und Connor fragte sich noch immer, wie sie ihn besser einordnen sollten, wenn er nun nicht mehr erreichbar war. Hatte er sich doch so sehr in ihm getäuscht?
„Noch nicht sehr lange“, meinte er ehrlich und es war wohl kein Geheimnis, dass er schnell Kontakte schloss und die Leute auch bereitwillig in seine friendzone ließ. „Soweit ich weiß, hat er bei ihnen Dinge repariert, ihnen geholfen und auf sie aufgepasst. Faith vertraut ihm.“ Das war schon deutlich geworden und er hatte auch das Gefühl gehabt, dass die Kids sich sicher bei ihm gefühlt hatten, demnach, was die beiden eben erzählt hatten.
Tabitha wusste, was er war! Connor atmete tief durch. Dann konnten sie zumindest offen reden, ohne dass Connor befürchten musste, anderer Leute Probleme auszuplaudern.
„Er ist ein Vampir, das weiß ich“, erwiderte er also ruhig. „Er hat von mir getrunken.“ Was er eigentlich sagte, um zu belegen, dass er eben wirklich wusste, wovon er sprach und nicht, um Tabs noch mehr zu beunruhigen.
„Ich habe ihn nicht als Problem kennengelernt“, erzählte er dann weiter. „Er wirkte zwischenzeitlich eher verschreckt von mir, hat mich auf dem Gelände erwischt, als ich Photos machen wollte und dann haben wir uns länger unterhalten. Das mit dem Trinken kam zustande, weil ich dachte, er gehört zu den Obdachlosen und ihm Essen und Trinken angedreht habe, was er natürlich nicht vertragen hat. Dann ging’s ihm schlecht und ich wollte helfen.“ Eine typische Connor-Aktion eben.
„Ich kann mir nicht vorstellen, dass er June einen Mord angehängt hat …“ Aber gut, letztendlich kannte er Elijah eben erst einen Monat und hatte außer diesem Gespräch und ein paar Telefonaten nicht viel. „Er schien ihnen wirklich nur helfen zu wollen und genug eigene Päckchen zu tragen. Ehrlich gesagt frage ich mich eher, ob sein Verschwinden mit einer ganz anderen Sache zu tun hat.“ Jetzt, wo die Katze eh aus dem Sack war, konnte er darüber auch offener sprechen. „Er hat mich zwischenzeitlich für eine Art Vampirjäger gehalten und Panik bekommen … irgendwo scheint es also Leute zu geben, die ziemlich organisiert Jagd auf sie machen.“ Was Connor moralisch schwierig fand, denn ein Vampir konnte ja auch nichts dafür, wie er leben und sich ernähren musste.
„Was weißt du über ihn?“ Es musste ja einen Grund haben, dass sie das so aufwühlte.
„Ich merk schon, das war zu optimistisch.“ Connor seufzte tief. Es war doch nicht fair, dass June in so einer beschissenen Lage war. Und gerade jetzt wünschte er sich umso mehr, Elijah noch erreichen zu können, um zumindest zu versuchen herauszufinden, ob jener wirklich nichts damit zu tun hatte.
„Redest du oft mit ihnen?“ Es passierte tatsächlich so viel aktuell, dass sie es kaum mehr alle ständig ins Krankenhaus schafften, aber auch Connor war noch mal da gewesen und hatte sie gesehen, ihr Mut zuzusprechen versucht in der Hoffnung, dass sie es hörte.
„Gibt es irgendwelche neuen Ideen wegen dem Einbruch?“ Die vor Ort sprachen ja doch noch mal häufiger und direkter darüber als sie alle zusammen. „Irgendwelche Spuren oder Ideen, wie wir an die Alchemisten rankommen? Wie geht es dir wegen der Elementarsache?“ Das schien ihr ja auch noch immer zuzusetzen.
Connor sah die erdrückende Menge durchaus. Es war einfach viel zu viel.
„Gibt es wegen der Entführungen etwas Neues?“ Das hatte Connor eher am Rande mitbekommen und über Gwyn ein paar Einblicke, aber Tabs schien mehr im Thema zu sein. Wie bei allem irgendwie. Sie steckte echt mittendrin.
„Die Pentlands stagnieren doch aktuell, ich hoffe, dass das so bleibt.“ Immerhin war das richtig schiefgelaufen. „Oder hast du da schon was anderes gehört?“ Was letztendlich wohl auch nicht überraschend wäre, immerhin ließen Firmen nicht mehr gerne los, woran sie sich mal festgebissen hatten.
Dass Elijah auch noch zu den Gruppenproblemen gehörte war neu und Connor fragte sich noch immer, wie sie ihn besser einordnen sollten, wenn er nun nicht mehr erreichbar war. Hatte er sich doch so sehr in ihm getäuscht?

