20.03.2026, 19:33
Wann genau hatte sie sich hingesetzt? Tabitha hatte ihr Telefon ans Ohr gepresst und konnte nicht viel mehr tun, als lauschen, während Connor erzählte. Sie wollte wirklich nicht paranoid sein. Sie war immer die gewesen, die das gute in Menschen sah, die ihnen Chancen gab, wenn andere sie fallen gelassen hatten … aber … Vampire. Sie … wusste es nicht. Jason schien langsam zu der Überzeugung gekommen zu sein, dass sie nicht alle Monster sein konnten … nicht mehr als Menschen… aber das änderte nichts daran, dass die Art und Weise, wie Elijah in das Leben nicht nur von ihr, sondern scheinbar auch von Connor gestolpert war .. wie er immer aufzutauchen schien und so hilfsbereit wirkte - und gleichzeitig irgendwie verloren wirkte…
Tabs ballte die freie Hand zur Faust, »Ich weiß nicht mehr, was ich wirklich weiß und was ich nur zu wissen glaube…«, ihre Stimme klang flach, als sie endlich antwortete, »Er hat mir geholfen, als ich im Januar überfallen wurde… dabei habe ich auch erkannt, was er ist.«, begann sie dann selbst zu erzählen, »Aber seitdem… ich weiß nicht mehr, was real ist, bei ihm… ich weiß nicht, was ich glauben kann und was nicht. Er hat mir vieles über sie erzählt … und über sich. Dass er aus Amerika fliehen musste, weil er dort gejagt wird… war eine der Sachen.«, sie sah zur Seite - was wenig unterschied machte, wenn man telefonierte, wenn sie ehrlich war, »Dass er früher eine Werkstatt hatte und eigentlich nur versucht hat über die Runden zu kommen. Dass er gerade erst verstanden hat, dass er schwul ist…«, die junge Rothaarige schloss die Augen, »Er hat eine ganze Menge Dinge gesagt, die an meinen Hang, Leuten zu helfen appellieren - meine Schwäche für Underdogs und Streuner…«, Tabs seufzte, »Er hat meine Kräfte gesehen, Connor… nicht weil ich es wollte oder geplant habe, sondern weil ich die Kontrolle verloren habe… und ich habe ihm viel zu sehr vertraut … und ihm, viel zu viel erzählt…«, nicht wer die anderen waren - nicht wo sie waren - keine wirklich kritischen Geheimnisse… aber genug Geheimnisse…
»Und dann hat er mich angerufen, weil er einen Korb bekommen hatte.. Und ich hab mir so sehr Sorgen gemacht, dass es ihm nicht gut geht, dass ich ihn nach Hause eingeladen habe…«, sie schnaubte und schüttelte den Kopf, »Wir haben Twilight geschaut… ausgerechnet… als Jason nach Hause gekommen ist…«, Tabs atmete tief durch, »Wir hatten einen riesen Streit deswegen. Und ich habe erfahren, dass Elijah auch Gwyn und ihrer Tochter begegnet ist… genau so zufällig … genau so harmlos…«, es fiel ihr schwerer und schwerer zu glauben, »Danach ist er komplett abgetaucht… wie vom Erdboden verschluckt… das war Mitte Februar…«, beschrieb sie dann, »Und wenn er dir ebenfalls zufällig begegnet ist… dann fällt es mir langsam schwerer und schwerer, noch an Zufälle zu glauben… Vielleicht ist das alles meine Schuld. Vielleicht hat er gesehen, was ich kann und das hat sein Interesse geweckt…«
»Jason war von Anfang an überzeugt, dass er mich auszunutzen versucht… dass der Überfall fingiert war, um ihn als Helden zu inszenieren … oder er zumindest die Gelegenheit genutzt hat…«, sie biss sich auf die Unterlippe, »Was, wenn ER für die Alchemisten arbeitet? Wenn Sie Vampire benutzen, um ihre Drecksarbeit zu machen?«, hatte sie Stonehaven erwähnt? Sie war sich nicht mehr sicher, »Und er abgetaucht ist, nachdem er genug Informationen über uns gesammelt hat?«
Sie hatte ein bisschen grinsen müssen, als Connor gesagt hatte, dass Elijah ihn für einen Vampirjäger gehalten hatte … aber mittlerweile war ihr alles andere als zum Grinsen zu mute. Es lief ihr eisig den Nacken herunter. Sie wollte sich irren, »Und was wenn er in meinem Kopf war, um dafür zu Sorgen, dass ich ihm vertraue?«, die letzte Frage war die, die sie am meisten beschäftigte - die Vorstellung, dass ihr jemand den freien Willen wegnehmen konnte war… sie schüttelte sich, »Ich weiß es einfach nicht mehr Connor. Ich weiß nicht mehr wer spiele mit uns spielt - was ich glauben kann und was nicht.«
»Bei uns wurde eingebrochen. Leute haben jetzt zweimal versucht, mich in ein Auto zu zerren… - es gab einen zweiten Versuch am Sportcenter letzte Woche - und ich hatte beides Male Glück, dass jemand da war, um mir zu helfen… und nein, wir sind noch nicht wirklich weiter, wenn ich ehrlich bin… Jason arbeitet daran - aber wir können nur raten, was mit womit zusammenhängt. Sind die Alchemisten hinter allem? Verfolgen sie uns schon länger? Gibt es weitere Parteien? Für die Polizei ist es ein weiterer Fall von - wenn man mit kriminellen Arbeitet ist man irgendwie selbst schuld, wenn einem etwas passiert…«, sie lachte verächtlich, »Was ironisch ist, gegeben wir erpicht sie darauf sind, June das Leben zur Hölle zu machen… fast so als wären reiche Arschlöcher irgendwie mehr Wert als ich…«, langsam klang sie wütend. Wütend war besser als müde und verzweifelt.
»Wenn wir schon mehr wissen, hat es mir noch keiner gesagt.«, Tabs schüttelte den Kopf und nahm sich einen Moment, um ihren Atem unter Kontrolle zu bringen, »Aber was den Einbruch betrifft, konnten wir schlecht die Polizei einschalten. Das hätte viel zu viele Fragen aufgeworfen.«, vielleicht wäre es trotzdem schlau gewesen - aber nach dem Aufräumen war am Ende auch zu viel Zeit verstrichen - und Tabs wusste aus eigener Erfahrung, dass Einbrüche eine abyssemale Aufklärungsquote hatten, wenn sich die Einbrecher nicht unglaublich schlecht anstellten.
»Ich … ich wünschte, ich hätte wenigstens Zeit, Ry regelmäßig zu besuchen, aber … mit allem, was passiert ist….«, noch so eine Sache, wegen der sie sich schlecht fühlte. Sie fuhr sich mit der freien Hand durchs rote Haare. Zu viele Baustellen. Viel zu viele Baustellen.
»Und was das Elementar betrifft… ich … es hat mir wirklich Angst gemacht, wie wütend ich werden kann… weil ich weiß das nicht alles davon nur die Magie ist… wenn die Wut nicht schon da wäre…«, sie seufzte, »Noch eine Baustelle.«, vermerkte sie dann, »Zusätzlich zu der Baustellen-Baustelle in den Pentlands, für die wir immer noch Whack a Mole mit Subsubunternehmern spielen… die die einstweilige Verfügung unterlaufen wollen… demnächst ist irgendeine große Tourismus Gala… ich nehme mal an, sie halten deswegen ein bisschen die Füße still um nicht mit negativer Presse dort auflaufen und direkt vorher eine weitere Klatsche zu riskieren… oder sie arbeiten an irgendetwas andere…«, sie seufzte, »Aber ich fürchte, derartige Galas sind nicht meine Preisklasse…«, sie hatte gesehen, was die Tickets kosteten - und sie bezweifelte, dass sie auf dieser Seite viel damit erreichen würde, Flyer zu verteilen.
Tabs atmete tief durch, »So ziemlich das einzig positive der letzten Zeit ist, dass ich … jemanden getroffen habe.«, sie schaffte es zu lächeln, »Ich meine es ist noch … vage… und ich weiß noch nicht einmal ob sie … ich meine ob sie generell … oder speziell… interessiert…«, Tabs schüttelte den Kopf, »Bloody Hell. Ich klinge als wäre ich sechzehn…«, sie konnte immerhin noch über sich selbst lachen.
Tabs ballte die freie Hand zur Faust, »Ich weiß nicht mehr, was ich wirklich weiß und was ich nur zu wissen glaube…«, ihre Stimme klang flach, als sie endlich antwortete, »Er hat mir geholfen, als ich im Januar überfallen wurde… dabei habe ich auch erkannt, was er ist.«, begann sie dann selbst zu erzählen, »Aber seitdem… ich weiß nicht mehr, was real ist, bei ihm… ich weiß nicht, was ich glauben kann und was nicht. Er hat mir vieles über sie erzählt … und über sich. Dass er aus Amerika fliehen musste, weil er dort gejagt wird… war eine der Sachen.«, sie sah zur Seite - was wenig unterschied machte, wenn man telefonierte, wenn sie ehrlich war, »Dass er früher eine Werkstatt hatte und eigentlich nur versucht hat über die Runden zu kommen. Dass er gerade erst verstanden hat, dass er schwul ist…«, die junge Rothaarige schloss die Augen, »Er hat eine ganze Menge Dinge gesagt, die an meinen Hang, Leuten zu helfen appellieren - meine Schwäche für Underdogs und Streuner…«, Tabs seufzte, »Er hat meine Kräfte gesehen, Connor… nicht weil ich es wollte oder geplant habe, sondern weil ich die Kontrolle verloren habe… und ich habe ihm viel zu sehr vertraut … und ihm, viel zu viel erzählt…«, nicht wer die anderen waren - nicht wo sie waren - keine wirklich kritischen Geheimnisse… aber genug Geheimnisse…
»Und dann hat er mich angerufen, weil er einen Korb bekommen hatte.. Und ich hab mir so sehr Sorgen gemacht, dass es ihm nicht gut geht, dass ich ihn nach Hause eingeladen habe…«, sie schnaubte und schüttelte den Kopf, »Wir haben Twilight geschaut… ausgerechnet… als Jason nach Hause gekommen ist…«, Tabs atmete tief durch, »Wir hatten einen riesen Streit deswegen. Und ich habe erfahren, dass Elijah auch Gwyn und ihrer Tochter begegnet ist… genau so zufällig … genau so harmlos…«, es fiel ihr schwerer und schwerer zu glauben, »Danach ist er komplett abgetaucht… wie vom Erdboden verschluckt… das war Mitte Februar…«, beschrieb sie dann, »Und wenn er dir ebenfalls zufällig begegnet ist… dann fällt es mir langsam schwerer und schwerer, noch an Zufälle zu glauben… Vielleicht ist das alles meine Schuld. Vielleicht hat er gesehen, was ich kann und das hat sein Interesse geweckt…«
»Jason war von Anfang an überzeugt, dass er mich auszunutzen versucht… dass der Überfall fingiert war, um ihn als Helden zu inszenieren … oder er zumindest die Gelegenheit genutzt hat…«, sie biss sich auf die Unterlippe, »Was, wenn ER für die Alchemisten arbeitet? Wenn Sie Vampire benutzen, um ihre Drecksarbeit zu machen?«, hatte sie Stonehaven erwähnt? Sie war sich nicht mehr sicher, »Und er abgetaucht ist, nachdem er genug Informationen über uns gesammelt hat?«
Sie hatte ein bisschen grinsen müssen, als Connor gesagt hatte, dass Elijah ihn für einen Vampirjäger gehalten hatte … aber mittlerweile war ihr alles andere als zum Grinsen zu mute. Es lief ihr eisig den Nacken herunter. Sie wollte sich irren, »Und was wenn er in meinem Kopf war, um dafür zu Sorgen, dass ich ihm vertraue?«, die letzte Frage war die, die sie am meisten beschäftigte - die Vorstellung, dass ihr jemand den freien Willen wegnehmen konnte war… sie schüttelte sich, »Ich weiß es einfach nicht mehr Connor. Ich weiß nicht mehr wer spiele mit uns spielt - was ich glauben kann und was nicht.«
»Bei uns wurde eingebrochen. Leute haben jetzt zweimal versucht, mich in ein Auto zu zerren… - es gab einen zweiten Versuch am Sportcenter letzte Woche - und ich hatte beides Male Glück, dass jemand da war, um mir zu helfen… und nein, wir sind noch nicht wirklich weiter, wenn ich ehrlich bin… Jason arbeitet daran - aber wir können nur raten, was mit womit zusammenhängt. Sind die Alchemisten hinter allem? Verfolgen sie uns schon länger? Gibt es weitere Parteien? Für die Polizei ist es ein weiterer Fall von - wenn man mit kriminellen Arbeitet ist man irgendwie selbst schuld, wenn einem etwas passiert…«, sie lachte verächtlich, »Was ironisch ist, gegeben wir erpicht sie darauf sind, June das Leben zur Hölle zu machen… fast so als wären reiche Arschlöcher irgendwie mehr Wert als ich…«, langsam klang sie wütend. Wütend war besser als müde und verzweifelt.
»Wenn wir schon mehr wissen, hat es mir noch keiner gesagt.«, Tabs schüttelte den Kopf und nahm sich einen Moment, um ihren Atem unter Kontrolle zu bringen, »Aber was den Einbruch betrifft, konnten wir schlecht die Polizei einschalten. Das hätte viel zu viele Fragen aufgeworfen.«, vielleicht wäre es trotzdem schlau gewesen - aber nach dem Aufräumen war am Ende auch zu viel Zeit verstrichen - und Tabs wusste aus eigener Erfahrung, dass Einbrüche eine abyssemale Aufklärungsquote hatten, wenn sich die Einbrecher nicht unglaublich schlecht anstellten.
»Ich … ich wünschte, ich hätte wenigstens Zeit, Ry regelmäßig zu besuchen, aber … mit allem, was passiert ist….«, noch so eine Sache, wegen der sie sich schlecht fühlte. Sie fuhr sich mit der freien Hand durchs rote Haare. Zu viele Baustellen. Viel zu viele Baustellen.
»Und was das Elementar betrifft… ich … es hat mir wirklich Angst gemacht, wie wütend ich werden kann… weil ich weiß das nicht alles davon nur die Magie ist… wenn die Wut nicht schon da wäre…«, sie seufzte, »Noch eine Baustelle.«, vermerkte sie dann, »Zusätzlich zu der Baustellen-Baustelle in den Pentlands, für die wir immer noch Whack a Mole mit Subsubunternehmern spielen… die die einstweilige Verfügung unterlaufen wollen… demnächst ist irgendeine große Tourismus Gala… ich nehme mal an, sie halten deswegen ein bisschen die Füße still um nicht mit negativer Presse dort auflaufen und direkt vorher eine weitere Klatsche zu riskieren… oder sie arbeiten an irgendetwas andere…«, sie seufzte, »Aber ich fürchte, derartige Galas sind nicht meine Preisklasse…«, sie hatte gesehen, was die Tickets kosteten - und sie bezweifelte, dass sie auf dieser Seite viel damit erreichen würde, Flyer zu verteilen.
Tabs atmete tief durch, »So ziemlich das einzig positive der letzten Zeit ist, dass ich … jemanden getroffen habe.«, sie schaffte es zu lächeln, »Ich meine es ist noch … vage… und ich weiß noch nicht einmal ob sie … ich meine ob sie generell … oder speziell… interessiert…«, Tabs schüttelte den Kopf, »Bloody Hell. Ich klinge als wäre ich sechzehn…«, sie konnte immerhin noch über sich selbst lachen.

