Vor 3 Stunden
Sicherlich war das Vampirthema schwierig, das sah Connor auch. Und trotzdem hatte er trotz aller Argumente noch immer auch eher Mitleid mit Elijah, weil jener eben keine andere Wahl hatte als sich so zu ernähren, wie er es tat.
„Ich verstehe, was du meinst“, sagte er trotzdem, denn das waren ja auch alles nicht von der Hand zu weisende Aspekte. Natürlich musste man vorsichtig sein. In alle Richtungen. „Es schien mir, als hätte er für gewisse Blickwinkel auf die Natur sogar eher Verständnis als alles andere.“ Aber das hieß nicht, dass es auch definitiv so war. Oder Elijah nicht noch mehr wissen wollte, schon klar.
Connor seufzte leicht. „Man muss sowieso viel zu viel aufpassen.“ Nur war er darin eben nicht unbedingt besonders gut.
Connor schwieg einen Moment. „Wenn wir beide das gleiche Bauchgefühl haben, ist aber vielleicht ja doch etwas dran. Es wird ja auch nicht jeder Vampir böse sein. Und Zufälle passieren manchmal einfach.“ Immerhin kannte er nun zum Beispiel auch Rafael Maccowen letztendlich nur wegen eines solchen.
„Das Gefühl einer Manipulation hatte ich auch nicht.“ Er überlegte kurz. „Wäre aber vermutlich auch nicht nötig gewesen.“ Tabs wusste, dass Connor eher zu viel als zu wenig nett war. Aber es half ja nun mal auch nicht, sich zu viele Sorgen zu machen, oder? Connor wollte natürlich nicht leichtsinnig werden, aber zu viele Verschwörungstheorien nutzten auch nichts.
„Es klang, als wäre da jemand, zu dem ihm der Kontakt unterbunden wird. Er schien Angst vor den Konsequenzen zu haben. Wenn Jason McAllister ihn sich zur Brust genommen hat, könnte man das durchaus so auffassen in seiner Position, denke ich.“ Aber Connor war nicht dabei gewesen und hatte die Geschichte nur durch Elijahs Filter gehört. Es schürte eher sein Gefühl, dass Elijah eben nicht der eiskalte Bösewicht in der Geschichte war, aber natürlich wusste er es nicht.
„Einer der Vampire, die in der Stadt irgendwelche Vampirregeln machen?“ Elijah war nicht allzu sehr ins Detail gegangen, aber Connor hatte schon raushören können, dass es hier noch mehr, teilweise organisierte, Vampire gab. Und in Verbindung damit, dass die auch hinter ihnen her zu sein schienen, war das nicht beruhigend. „Das macht Elijah dann aber eher wieder glaubwürdiger. Und würde erklären, wieso er vielleicht abgehauen ist.“
Fuck. Es passierte wirklich viel zu viel um sie herum aktuell. „Jason kümmert sich um Nachforschungen?“, vergewisserte er sich noch einmal. „Ich würde Polizei und Personenschutz ja befürworten, aber ich sehe die Schwierigkeiten daran.“ Es passierte eben zu viel. Und fast nichts davon könnte man mal eben so erklären. „Möchtest du darüber reden, warum es kein guter Abend war? Von der Beinaheentführung abgesehen, meine ich.“ Nur ein Angebot, Connor würde sich natürlich nicht aufdrängen.
Nur wurde die Sache nicht besser. Wenn es nicht an June und nicht den Alchemisten lag, wer konnte dann dahinterstecken? „Hast du noch irgendwelche älteren, größeren Fälle? Oder könnte es etwas mit der Familie zu tun haben?“ Vielleicht hatte auch jemand die McAllisters auf dem Radar? Es klang jedenfalls echt verdammt ungut und spontan war Connor froh, dass Tabitha jemand war, die auch immer ein paar Überraschungen parat hatte.
Ihre weiteren Ausführungen zeigten aber gut, wieso die Polizei eben keine richtige Option für sie war. Wenn es da ohnehin schon Probleme gab, wäre eine engere Zusammenarbeit wohl noch aus mehrerlei Gründen schwierig.
„Verstehe ich.“ Professionalität wurde da wohl auch nicht überall großgeschrieben. „Sie gehen aber nicht zu weit, oder?“ Nicht, dass Tabitha sich am Ende noch mit einschüchterungsfreudigen Polizisten herumschlagen müsste.
„Ich hoffe, dass wir bald Antworten finden.“ Connor selbst konnte da bisher wenig machen. Bis auf eine Begegnung mit einer Frau, bei der er diese Tätowierung erkannt hatte (Erin Cameron), gab es keine bekannten Alchemistenkontakte. Und die war recherchetechnisch nicht sehr ergiebig gewesen. Ob er versuchen sollte sie wiederzufinden? „Sagt Bescheid, wenn ich was tun kann.“
„Es war eine Stresssituation. Und du wusstest nicht, ob sie uns nicht vielleicht noch etwas tun.“ Er wollte nicht, dass Tabs da jetzt zu hart mit sich selbst ins Gericht ging. „Aber das ist jetzt leichter, oder? Mirren konnte dir helfen?“ Das hatte er ja noch mitbekommen.
„Ein Haifischbecken“, kommentierte Connor langsam, als Tabs aufführte, wer alles auf eigene Vorteile bedacht war. „Ich hoffe, dass sie nicht begreifen müssen, vor was wir sie eigentlich schützen.“ Denn unabhängig von allen wirtschaftlichen Interessen war ja nun einmal gefährlich, dass sie die Elementare immer weiter in die Ecke drängten.
„Ja, stimmt. Das könnte gehen.“ Darüber musste er mit Gwyneth Walker dann wohl mal sprechen.
„Das klingt gut.“ Connor lächelte. „Ich werde nichts sagen.“ Und auch nicht fragen. Er konnte sich schon vorstellen, dass Tabs ein bisschen Hoffnung jetzt auch dringend brauchte. Er drückte den beiden die Daumen. „Aber ich bin neugierig auf sie.“ So viel konnte er schon mit einem Schmunzeln in der Stimme verraten.
„Ich verstehe, was du meinst“, sagte er trotzdem, denn das waren ja auch alles nicht von der Hand zu weisende Aspekte. Natürlich musste man vorsichtig sein. In alle Richtungen. „Es schien mir, als hätte er für gewisse Blickwinkel auf die Natur sogar eher Verständnis als alles andere.“ Aber das hieß nicht, dass es auch definitiv so war. Oder Elijah nicht noch mehr wissen wollte, schon klar.
Connor seufzte leicht. „Man muss sowieso viel zu viel aufpassen.“ Nur war er darin eben nicht unbedingt besonders gut.
Connor schwieg einen Moment. „Wenn wir beide das gleiche Bauchgefühl haben, ist aber vielleicht ja doch etwas dran. Es wird ja auch nicht jeder Vampir böse sein. Und Zufälle passieren manchmal einfach.“ Immerhin kannte er nun zum Beispiel auch Rafael Maccowen letztendlich nur wegen eines solchen.
„Das Gefühl einer Manipulation hatte ich auch nicht.“ Er überlegte kurz. „Wäre aber vermutlich auch nicht nötig gewesen.“ Tabs wusste, dass Connor eher zu viel als zu wenig nett war. Aber es half ja nun mal auch nicht, sich zu viele Sorgen zu machen, oder? Connor wollte natürlich nicht leichtsinnig werden, aber zu viele Verschwörungstheorien nutzten auch nichts.
„Es klang, als wäre da jemand, zu dem ihm der Kontakt unterbunden wird. Er schien Angst vor den Konsequenzen zu haben. Wenn Jason McAllister ihn sich zur Brust genommen hat, könnte man das durchaus so auffassen in seiner Position, denke ich.“ Aber Connor war nicht dabei gewesen und hatte die Geschichte nur durch Elijahs Filter gehört. Es schürte eher sein Gefühl, dass Elijah eben nicht der eiskalte Bösewicht in der Geschichte war, aber natürlich wusste er es nicht.
„Einer der Vampire, die in der Stadt irgendwelche Vampirregeln machen?“ Elijah war nicht allzu sehr ins Detail gegangen, aber Connor hatte schon raushören können, dass es hier noch mehr, teilweise organisierte, Vampire gab. Und in Verbindung damit, dass die auch hinter ihnen her zu sein schienen, war das nicht beruhigend. „Das macht Elijah dann aber eher wieder glaubwürdiger. Und würde erklären, wieso er vielleicht abgehauen ist.“
Fuck. Es passierte wirklich viel zu viel um sie herum aktuell. „Jason kümmert sich um Nachforschungen?“, vergewisserte er sich noch einmal. „Ich würde Polizei und Personenschutz ja befürworten, aber ich sehe die Schwierigkeiten daran.“ Es passierte eben zu viel. Und fast nichts davon könnte man mal eben so erklären. „Möchtest du darüber reden, warum es kein guter Abend war? Von der Beinaheentführung abgesehen, meine ich.“ Nur ein Angebot, Connor würde sich natürlich nicht aufdrängen.
Nur wurde die Sache nicht besser. Wenn es nicht an June und nicht den Alchemisten lag, wer konnte dann dahinterstecken? „Hast du noch irgendwelche älteren, größeren Fälle? Oder könnte es etwas mit der Familie zu tun haben?“ Vielleicht hatte auch jemand die McAllisters auf dem Radar? Es klang jedenfalls echt verdammt ungut und spontan war Connor froh, dass Tabitha jemand war, die auch immer ein paar Überraschungen parat hatte.
Ihre weiteren Ausführungen zeigten aber gut, wieso die Polizei eben keine richtige Option für sie war. Wenn es da ohnehin schon Probleme gab, wäre eine engere Zusammenarbeit wohl noch aus mehrerlei Gründen schwierig.
„Verstehe ich.“ Professionalität wurde da wohl auch nicht überall großgeschrieben. „Sie gehen aber nicht zu weit, oder?“ Nicht, dass Tabitha sich am Ende noch mit einschüchterungsfreudigen Polizisten herumschlagen müsste.
„Ich hoffe, dass wir bald Antworten finden.“ Connor selbst konnte da bisher wenig machen. Bis auf eine Begegnung mit einer Frau, bei der er diese Tätowierung erkannt hatte (Erin Cameron), gab es keine bekannten Alchemistenkontakte. Und die war recherchetechnisch nicht sehr ergiebig gewesen. Ob er versuchen sollte sie wiederzufinden? „Sagt Bescheid, wenn ich was tun kann.“
„Es war eine Stresssituation. Und du wusstest nicht, ob sie uns nicht vielleicht noch etwas tun.“ Er wollte nicht, dass Tabs da jetzt zu hart mit sich selbst ins Gericht ging. „Aber das ist jetzt leichter, oder? Mirren konnte dir helfen?“ Das hatte er ja noch mitbekommen.
„Ein Haifischbecken“, kommentierte Connor langsam, als Tabs aufführte, wer alles auf eigene Vorteile bedacht war. „Ich hoffe, dass sie nicht begreifen müssen, vor was wir sie eigentlich schützen.“ Denn unabhängig von allen wirtschaftlichen Interessen war ja nun einmal gefährlich, dass sie die Elementare immer weiter in die Ecke drängten.
„Ja, stimmt. Das könnte gehen.“ Darüber musste er mit Gwyneth Walker dann wohl mal sprechen.
„Das klingt gut.“ Connor lächelte. „Ich werde nichts sagen.“ Und auch nicht fragen. Er konnte sich schon vorstellen, dass Tabs ein bisschen Hoffnung jetzt auch dringend brauchte. Er drückte den beiden die Daumen. „Aber ich bin neugierig auf sie.“ So viel konnte er schon mit einem Schmunzeln in der Stimme verraten.

