27.06.2026, 17:34
Natürlich wollte dieser Phil etwas von ihr weil die Alexandros Tochter war. Vermutlich war das die einzige Motivation, die er hatte, überhaupt daran zu denken ihren Fall zu nehmen. Sie presst die Lippen zusammen. TJ schob den Tisch noch etwas weiter nach hinten und ließ ihren Kopf auf die Sitzfläche des Sofas fallen. Ihr Rücken presste sich an den unteren Teil so wie sie immer noch zwischen dem Sofa und dem Tisch geklemmt saß.
Vielleicht hatte ihr Vater Recht und die einzigen Menschen, die einem freiwillig halfen, war die eigene Familie.
„Moment“, sagte es am anderen Ende der Leitung. Sie war gespannt darauf was nun kam und auch wieder nicht. Sie rieb sich über die Stirn und unterdrückte ein Seufzen.
„Ich hab ein Foto.“
„Okay, und das Foto zeigt dich und das was du zurückhaben willst als eindeutig dein Besitz?“ fragte sie nach. Wenn sie schon etwas für jemand besorgte, wollte sie wenigstens sicher gehen, dass sie wirklich etwas zurückgab und nicht für jemanden etwas stahl.
Sie legte ihre Hand auf ihre Augen und versuchte nicht zu genau darüber nachzudenken, was sie hier tat.
„Wollen wir einen Messangerdienst nutzen? Ich kann dir das Foto sonst auch in meinen Briefkasten legen und du kannst es jederzeit rausnehmen.“
„Hast du Signal?“ fragte sie nach. „Das ist verschlüsselt und speichert die Konversationen nicht lange.“ Sie hatte keine Lust zu dem Briefkasten zu fahren. Sie ließ ihn antworten und dann erklärte sie wie man einen Account machte.
„Ich bräuchte dann noch ein paar Adressen von dir; wo du wohnst, wo du dich sonst so aufhältst, ein paar Infos zu deinem Tagesablauf…“
„Okay, hast du was zu schreiben?“ fragte sie nach und als er bejahte begann sie ihm die ganzen Informationen zu geben. Von ihrer Adresse zu Hause, wer alles in dem Haus wohnte, wo es lag, was in der Nähe war und sie hin und wieder hinging zu der Adresse von dem Unigebäude in dem Arbeitete und dem Krankenhaus, dann auch noch die Loge. Sie schlenderte durch ihre üblichen Tage. Busy mit Arbeit und dann Alchemie am Abend. Joggen am Wochenende in Leith oder in anderen Parks. Die Tatsache, dass sie kein Auto besaß sondern immer Bus fuhr. Und nein TJ konnte auch kein Rad fahren. Das hatte sie als Kind nie gelernt… Sie war also Fußgängerin und Busfahrerin.
Wo sie einkaufte…
Unglaublich, wenn man sich ihr Leben so anhörte, dann war es echt traurig. Sie hatte keine Freunde in der Stadt außer in der Loge. Und auch die ließen sich an einer Hand abzählen. Oder Bekannte, die nicht zufällig mit ihr in einem Haus wohnten. Sie hatte keine Hobbies in der Stadt. Sie tat nichts anderes als forschen—für Geld und in der Loge. Sie hatte keine Beziehung oder Freund. Ja ja, offiziell war sie noch mit Iain zusammen, aber der war in Prag.
Nun hockte sie hier auf dem Boden und musste um die Hilfe von jemand betteln, der sie nur ausbeuten wollte.
Konnte ihr Leben noch deprimierender werden?
Vielleicht hatte ihr Vater Recht und die einzigen Menschen, die einem freiwillig halfen, war die eigene Familie.
„Moment“, sagte es am anderen Ende der Leitung. Sie war gespannt darauf was nun kam und auch wieder nicht. Sie rieb sich über die Stirn und unterdrückte ein Seufzen.
„Ich hab ein Foto.“
„Okay, und das Foto zeigt dich und das was du zurückhaben willst als eindeutig dein Besitz?“ fragte sie nach. Wenn sie schon etwas für jemand besorgte, wollte sie wenigstens sicher gehen, dass sie wirklich etwas zurückgab und nicht für jemanden etwas stahl.
Sie legte ihre Hand auf ihre Augen und versuchte nicht zu genau darüber nachzudenken, was sie hier tat.
„Wollen wir einen Messangerdienst nutzen? Ich kann dir das Foto sonst auch in meinen Briefkasten legen und du kannst es jederzeit rausnehmen.“
„Hast du Signal?“ fragte sie nach. „Das ist verschlüsselt und speichert die Konversationen nicht lange.“ Sie hatte keine Lust zu dem Briefkasten zu fahren. Sie ließ ihn antworten und dann erklärte sie wie man einen Account machte.
„Ich bräuchte dann noch ein paar Adressen von dir; wo du wohnst, wo du dich sonst so aufhältst, ein paar Infos zu deinem Tagesablauf…“
„Okay, hast du was zu schreiben?“ fragte sie nach und als er bejahte begann sie ihm die ganzen Informationen zu geben. Von ihrer Adresse zu Hause, wer alles in dem Haus wohnte, wo es lag, was in der Nähe war und sie hin und wieder hinging zu der Adresse von dem Unigebäude in dem Arbeitete und dem Krankenhaus, dann auch noch die Loge. Sie schlenderte durch ihre üblichen Tage. Busy mit Arbeit und dann Alchemie am Abend. Joggen am Wochenende in Leith oder in anderen Parks. Die Tatsache, dass sie kein Auto besaß sondern immer Bus fuhr. Und nein TJ konnte auch kein Rad fahren. Das hatte sie als Kind nie gelernt… Sie war also Fußgängerin und Busfahrerin.
Wo sie einkaufte…
Unglaublich, wenn man sich ihr Leben so anhörte, dann war es echt traurig. Sie hatte keine Freunde in der Stadt außer in der Loge. Und auch die ließen sich an einer Hand abzählen. Oder Bekannte, die nicht zufällig mit ihr in einem Haus wohnten. Sie hatte keine Hobbies in der Stadt. Sie tat nichts anderes als forschen—für Geld und in der Loge. Sie hatte keine Beziehung oder Freund. Ja ja, offiziell war sie noch mit Iain zusammen, aber der war in Prag.
Nun hockte sie hier auf dem Boden und musste um die Hilfe von jemand betteln, der sie nur ausbeuten wollte.
Konnte ihr Leben noch deprimierender werden?