Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!

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27
JUN

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[Telefonat] Do you know something about June?
Szeneninformationen
Szeneneinstellung
private Szene & feste Postreihenfolge
Datum
01.04.2020
Ort
via Telefon
Tageszeit
abends/spätabends
#30
Tabs nickte, was Connor am Telefon natürlich nicht sehen konnte, »Professionell gesprochen … ist das nicht mal falsch. Es ist nur ziemlich frustrierend, an diesem Ende davon zu sein.«, seufzte sie dann, »Aber am Ende bin ich eine Zeugin für die Anklage in dem Fall - und leider sind Erinnerungen von Zeug:innen notorisch unzuverlässig - und beeinflussbar.«, sie beäugte ihre mittlerweile leere Eisschale ein bisschen nachdenklich - sie hatten von endlos Cookie Dough gesprochen, oder? Auf der anderen Seite musste sie, wenn sie Zeugin sein wollte, aber auch noch in ihre Kleidung, mit der sie eine Jury um den Finger wickeln konnte, passen, »Du glaubst gar nicht, wie viele Leute falsch identifiziert werden, weil die Ermittler Zeugen entweder bewusst oder unbewusst beeinflussen - oder sie eigene Biases haben.«, es war etwas, gegen das sie normalerweise kämpfte, »Und die Polizei ist auch nicht unbedingt daran interessiert, dass die Opfer von Verbrechen eigene Ermittlungen anstellen … oder Selbstjustiz zu üben versuchen.«

»Man wird mir relevante Dinge mitteilen, zum Beispiel wenn man sich hinreichend sicher ist, die Täter gefasst zu haben - und dann vermutlich eine Gegenüberstellung machen - aber man wird mir keine Ermittlungs Details verraten. So frustrierend das auch ist.«, sie seufzte, »Bis dahin muss ich abwarten, die Augen offenhalten … und vorsichtig sein.«, sie schüttelte den Kopf, »Aber zwischen Jason, Rona und ein paar meiner Mandantinnen haben sie es bis jetzt geschafft, dass ich wenig irgendwo allein unterwegs sein muss.«, auch das war keine Lösung für die Ewigkeit - aber es war .. eine Lösung.

Wenn nur alle Menschen aus Überzeugung gearbeitet hätten - die Welt wäre vermutlich ein freundlicherer Ort gewesen. Hoffte Tabs zumindest, »Das richtige ist, was alles ein kleines bisschen besser macht.«, sagte sie dann, vielleicht war das etwas allgemeiner gefasst, »Und manchmal sind es schon die kleinen Dinge.«

Dann musste sie lachen - ja, Sandkörner konnten fies sein, »Erde wird gerne unterschätz, oder?«, meinte sie dann, »Ich meine wer Erde für das harmlose Element hält war noch nie am unteren Ende einer Lawine…«, vielleicht war sie sich ihrer eigenen Möglichkeiten manchmal gar nicht so ganz bewusst - auf der anderen Seite war ihr der Gedanke, jemanden mit ihren Kräften gezielt zu verletzen… war ihre Kontrolle dazu fein genug? Nach nur ein paar Monaten? »Also du hast wohl recht, es ist eine Frage des Wie. Und ich denke das trifft auf die meisten von uns zu…«

Team Avatar. Sie musste Schmunzeln. Vielleicht war es ein bisschen eigensinnig gedacht, aber ihre Gedanken kehrten zu einer hübschen cleveren jungen Frau zurück die offensichtlich keine Magie brauchte, um mit allen Wassern gewaschen zu sein und ihre Feinde das Fürchten zu leeren. Die Parallelen waren faszinierend - und ein bisschen was von Korra hatte sie auch, oder? Tabs musste grinsen, »Team Avatar for the Win«, bestätigte sie dann entschieden.

Irgendwie sammelte sie Wingpeople, oder? Wobei Willow vermutlich nicht dabei sein würde, den Strand mit aufzuräumen - nicht, dass sie gefragt hatte. Vielleicht hätte sie das normalerweise getan, aber in diesem Moment … wollte sie auch nicht den Eindruck erwecken, dass sie die ganze Welt dazu einlud, mit ihr Müll aufzusammeln. Abgesehen von ihrem Aktivismus, bei dem sie technisch gesehen die ganze Welt dazu anhielt, hinter sich aufzuräumen und den eigenen Müll einzusammeln - oder noch besser zu vermeiden - was so nicht der Punkt war und definitiv nicht, was sie gemeint hatte, oder Connor hatte sagen wollen. Vielleicht war es gut, dass sie einander nicht in den Kopf schauen konnten oder die Idee, dass sie nicht Hoffnungslos war, wäre ganz erheblich schwerer zu verkaufen gewesen.

Vielleicht sollten sie unter Wasser aufräumen? Wo sie sich nicht früher oder später nervös um Kopf und Kragen reden konnte? Argh! Tabs erinnerte sich daran, weiterzuatmen, »Danke«, sagte sie dann einfach, »Wenn ich ehrlich bin, habe ich eher die Sorge, dass ich mich irgendwie blamiere…«, gestand sie dann ein, »Ich meine genau genommen weiß ich nicht mal… und dass kann ich schlecht einfach fragen, oder?«, sie schüttelte den Kopf, »Willow wäre vermutlich enttäuscht, dass ich so einen offensichtlichen Moment, wie zusammen im Krankenwagen gefahren zu werden zu nicht mehr als Händchen halten genutzt habe… ich meine in jedem Hollywood Movie… was mal wieder beweist, was für ein Unsinn Hollywood ist…«, sie war sich ziemlich sicher, dass das genau nicht der richtige Moment gewesen wäre - nicht in einer emotionalen Ausnahmesituation.

TJ hatte ihr halt gegeben, als sie diesen am meisten gebraucht hatte. Das warf der wichtige Teil. Alles andere würde sich finden… hoffte sie zumindest.

Tabs schielte auf die Uhr, »Aber jetzt sind wir ganz schön von dem eigentlichen Grund, aus dem du angerufen hast, weggekommen…«, sagte sie dann, nachdem sie realisierte, wie lange sie schon sprachen und dass es eigentlich um June ging und nicht über ihre eigenen Probleme oder ihre Hoffnungen auf ein Liebesleben, »Ich halte dich auf dem Laufenden, soweit ich kann, okay? Und wenn Gwyn bereit sein sollte… schaue ich dass ihr zwei Zugang bekommt, wenn June das möchte…«, fuhr sie dann fort.

Egal ob sie ihr eigenes Leben je in den Griff bekam, sie würde die junge Frau nicht fallen lassen. Sie verdiente jemand, der für sie kämpfte - sie wusste noch nicht viel anderes, aber sie wusste, über jeden plausiblen Zweifel hinweg, dass sie das war - jemand, die für andere kämpfte…


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RE: Do you know something about June? - von Tabitha McAllister - 30.06.2026, 22:09



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