Fàilte!

Wir sind ein Urban/ Dark Fantasy RPG mit Spielort Edinburgh, Schottland im Jahr 2020. Bei uns gibt es Katakomben unter der Stadt mit Vampiren zu entdecken, geheime Labore, in denen Alchemisten Wissenschaft mit Magie kombinieren und Naturmagie, die mit Elementaren genutzt werden kann. Und das völlig ungesehen von der gemeinen Bevölkerung - er sei denn, jemand tritt zu tief in die Schatten...

News

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AUG

Sodele, unsere erste Neuregistrierung hat funktioniert, daher sind wir mal so mutig und eröffnen die Türe wieder! Wer nochmal nachlesen möchte, wie die neuen Plugins funktionieren, schaut enfach mal in die News oder liest in den FAQs im entsprechenden Bereich nach.


[Telefonat] Tessa und Belve
Szeneninformationen
Charaktere
Szeneneinstellung
private Szene & feste Postreihenfolge
Datum
10.04.2020
Ort
Daniels und Belves Wohnung
Tageszeit
Nachmittag
#1
Geschlafen...Sehr lange hatte er nach diesem Morgen in Portobello geschlafen. Bis nach den Mittagsstunden nach denen er irgendwann aufgestanden war. Duschen, etwas trinken, Couch...Eine Weile hatte er dort gesessen und nachgedacht, während Dan noch in der Werkstatt arbeitete. Das er mit Tessa reden musste stand außer Frage. Nicht nur wegen Dima...Sondern auch wegen Dan.

Im Zuge dessen hatte er die nächsten Stunden dafür genutzt einen ganzen Haufen Karteikarten zu schreiben. Einen für die Begegnung mit Morozov, einen anderen um Tessa irgendwie schonen beizubringen, dass er mit einem Menschen zusammen lebte. Nachdem ihn die Begegnung mit dem Vampir völlig aus der Bahn geworfen hatte, machte ihn das Geständnis seiner Clanherrin gegenüber noch viel nervöser. Wie würde sie reagieren? Ihn aus dem Clan werfen? Verstoßen?

Himmel, seine Hände waren schon schweißnass geworden, als er lediglich eine Nachricht tippte um zu erfahren ob sie wach und erreichbar war. Jetzt wo er das Telefon in der Hand hatte, glaubte er sich gleich aufzulösen. Atmen….Durchatmen…Daniel war kein schlechter Mensch, ganz im Gegenteil. Er war ein kluger Kopf, ein neutraler Verbündeter, der ihnen helfen konnte…

Atmen… Belve wählte die Nummer aus seiner Kontaktliste und betätigte die Ruftaste. Während es tutete um ihm sein Herz gefühlt aus der Brust hämmerte griff er sich den ersten Stapel Notizen um sich damit in die Sofaecke zu kuscheln.
Schließlich hob die Zielperson ab. Sofort saß Belve gerade.
„Ah?...Tessa? Guten Tag, hier ist Belvedaire. Ich ehm….Hoffe ich störe nicht?“ Er tippelte mit dem Finger gegen sein Knie.
#2
Tessa beendete das Meeting und klickte auf das Auflegen-Symbole in dem Videokonferenz-tool und rieb sich einmal über die Stirn. Das hätte auch eine E-Mail sein können. Sie schlug die Augen wieder auf und bereute es. Mit einem Seufzen wandte sie sich wieder von dem Bildschirm ab und schaute in den Raum.
Sie saß in ihrem Buero. Auf ihren perfekt sauberen Schreibtisch lag die polarisierte Brille, die ihr Ace gegeben hatte für Bildschirmarbeit. Sie sollte sie wirklich mehr tragen. Doch sie würde sich niemals damit in einem Meeting blicken lassen!

Somit rieb sie sich noch einmal über die Augen und lehnte sich etwas zurück. Sie hatte fünf Minuten bis zu den Zeitpunkt, den sie Belvedaire gegeben hatte für ein kurzes Gespräche. Sie hoffte wirklich, dass dieser sie nicht anrief, weil Ace irgendetwas dummes getan hatte.
Halt. Nein, Ace hatte sicherlich etwas dummes getan. Die Frage war eher, ob er den anderen direkt mit reingezogen hatte.

Schließlich klingelte ihr Telefon. Sie lächelte über die Pünktlichkeit des anderen.
„Hallo, Belvedaire,“ begrüßte sie ihn freundlich. „Nein du störst nicht.“
Sie drehte den Stuhl herum, so dass sie zum Bücherregal schaute anstatt in das grelle Bildschirmlicht.
„Was kann ich für dich tun? Deine Nachricht klang, als wäre dies kein freundschaftlicher Anruf wäre,“ fragte sie direkt nach um es ihm einfacher zu machen seine Sorgen aufzubringen. Fast hätte sie gefragt, ob Ace etwas mit der Sache zu tun hatte, aber sie schaffte es noch ihre Gedanken nicht über ihre Lippen kommen zu lassen.
#3
„Hallo, Belvedaire,“
Die Anrede war gewohnt freundlich. Ein feiner Geschäftston schwang immer in ihrem Sing Sang mit, fand der Vampir, doch er ließ sie für ihn nicht hart wirken. Wahrscheinlich weil er zu einer Zeit anrief, wo sie nicht zwischen Terminen hin und her hetzen musste. Haa.. Er atmete aus und kuschelte sich mit seinen Karteikarten noch etwas mehr in die Sofaecke und zwang sich zur Ruhe.

„Nein du störst nicht….Was kann ich für dich tun? Deine Nachricht klang, als wäre dies kein freundschaftlicher Anruf wäre,“ 
„Nicht unbedingt“ bestätigte er etwas kleinlaut. „Auch wenn ich wünschte es wäre so – Allerdings...Ist heute etwas passiert...Und es gibt da etwas, dass ich dir erzählen muss, weil es wichtig für den Clan und unsere Zukunft sein könnte“
Er pausierte kurz um Stella Zeit zu geben den Auftrakt zu verdauen und zu kategorisieren, dann holte er noch einmal Luft, sortierte die Karte und beschloss mit Dima anzufangen.

„Ich war heute Morgen nach der Arbeit joggen...In Portobello. Ich hab dort zufällig Dmitry Morozov getroffen. Ich hab nichts verraten, aber er hat direkt vermutet, dass ich ein Vampir bin und sich selbst als einer gezeigt…“ Er fuhr sich mit der Zunge kurz über die Lippen. „Zuerst dachte ich, er wäre ganz nett...Aber dann hat er mir gedroht….Ich ehm….Das war nicht angenehm…“ wobei nicht angenehm noch weit neutraler war, als das was er erlebt hatte. Nicht unbedingt durch Dima, jedoch daraus, was dieser Sheriff ans Licht geholt hatte.
„Ich weiß nicht so recht, was ich damit anfangen soll...ob ich muss aus Portobello fern halten sollte. Deswegen dachte ich, dass du davon wissen solltest“
#4
Tessa streckte ihre beine aus und lehnte sich zurück als sie zu hörte. Sie hatte Probleme erwartet nach der Nachricht. Was sie nicht erwartet hatte war, dass sie aus der Richtung von einem Ratsmitglied kamen. Sie schloss die Augen und unterdrückte ein Seufzen.

„Danke für deinen Anruf und ja so etwas wichtig. Danke für dein Vertrauen so etwas zu mir zu bringen,“ begann sie erste einmal. Sie wollte so etwas hören, aber sie verstand, dass es nicht leicht für Leute waren so etwas zu tun. Niemand wollte Konflikte. Nun sie sollte nicht niemand sagen. Es gab nun einmal Personen, die dies anders sahen.

„Das klingt nach etwas, dass ein paar Nachforschungen und Unterhaltungen nach sich ziehen sollte,“ sagte sie schließlich. Sie wollte nichts versprechen, bis sie nicht das gesamte Bild hatte.
„Kannst du mir genauer beschreiben, was genau passiert? Wie ist er auf dich zu gekommen. Was hat er gesagt. Was hat er getan. Was hast du getan?“ Sie machte eine Pause. „Bitte lass nichts aus. Das ist Verhör Belvedaire. Ich möchte nur die volle Situation verstehen, ehe ich etwas tue. Wenn ich ihn konfrontiere, wird er sicherlich versuchen mich davon zu überzeugen, dass sein Verhalten gerechtfertigt war und ich möchte nicht erst dann von etwas Unschönen erfahren. Wenn du also gejagt hast oder ähnliches, bitte erwähne es.“

„Ah, kannst du dich an die Adresse erinnern? Möglicherweise gab es dort Straßenkameras. Je nachdem was passiert ist, müssen wir uns mit diesen Aufzeichnungen beschäftigen.“ Der alte Vampir sollte es eigentlich besser wissen. Doch wer wusste schon, was in dessen Verstand passierte.
#5
„Danke für deinen Anruf und ja so etwas wichtig. Danke für dein Vertrauen so etwas zu mir zu bringen,“

Belve nickte am anderen Ende der Leitung. Dann fiel ihm ein, dass Tessa ihn gar nicht sehen konnte und er schickte ein leises „Bitte“ hinterher. Sich selbst kuschelte er noch enger in die Ecke der Couch. Der Griff um sein Handy verhärtete sich.

„Das klingt nach etwas, dass ein paar Nachforschungen und Unterhaltungen nach sich ziehen sollte,“

„Ich uhm...Ja...Ich fand es, gefährlich…“ Dmitry hatte sich ihm sehr schnell als Vampir gezeigt. Das hatte ihn da schon etwas irritiert. Doch jetzt nach etwas mehr Zeit beschlich ihn die dunkle Ahnung, dass das egal gewesen wäre. Wäre er nur ein Mensch hätte Dima sicherlich sein Blut genommen. Er wäre entweder Tod oder manipuliert. So war es...Glück im Unglück – oder so ähnlich.

„Kannst du mir genauer beschreiben, was genau passiert? Wie ist er auf dich zu gekommen. Was hat er gesagt. Was hat er getan. Was hast du getan?“

„Ouh….uhm….“ Das hatte er sich gedacht. Um Tessa davon zu erzählen, musste er den Augenblick noch einmal durchleben. Sein Mund wurde gerade wieder staubtrocken. Er wollte es nicht, doch er hoffte, dass seine schwammigen Antworten Tessa reichen würden. Mit einem Gefühl, als würde ein Geschwür in seinem Magen langsam und drückend heranwachsen, blätterte er durch seine vorgeschriebenen Karten, bis er den Part ihres Gespräches fand. Seine Hand zitterte ein wenig als er es höher hob, doch seine Stimmt war einigermaßen fest, als er begann vorzulesen.

„Er fragte warum mein Erschaffer ermordet wurde aber ich nicht. Ich hab ihn gebeten nicht mit mir darüber zu reden - mehrfach…Meine...Reaktion war eindeutig“ Belve fuhr sich mit der Zunge über die Unterlippe.

„ Er hat kurz gewartet und ging dann...auf mich los..Es passierte so schnell, dass ich nicht reagieren konnte…Er hat meinen Nacken festgehalten und den Kopf runtergezogen..“ Er ließ eine Seite der Karteikarten los und seine Hand stattdessen auf das wummernde Herz. Er war in Sicherheit. Hier. Aber die Erinnerung war noch erschreckend nah für ihn.

„Er sagte, dass er entscheidet, wann das hier aufhört..und hat mich zum sprechen gezwungen. Ich konnte nicht selbst frei kommen...Also habe ich erzählt, was ich weiß…“ Er tauschte die erste Karteikarte aus, schluckte schwer und räusperte sich, ehe er fortfuhr: „Aber er wollte weiter wissen wie ich rauskam… und sagte, dass er sonst zu dem Schluss kommen würde, das seine Gastfreundschaft an mir verschwendet sei…“ Belve schluckte erneut..atmete einmal ein und aus...langsam..Hier bleiben...nicht wieder abdriften…. Einfach nur vorlesen.

„ich hab ihm erzählt warum...und er ließ los und sagte, wenn mir noch etwas nützliches einfällt, dann hofft er nicht zuerst davon zu erfahren…“ Er bemerkte es nicht aber er war leiser geworden, irgendwie weiter weg...Sein Fokus klammerte sich an den letzten Punkt der Karte. „Er hat mich zurückgelassen...Ich konnte nicht mehr aufstehen...ich...ich wäre verbrannt wenn nicht….wenn mich nicht jemand gerettet hätte…“

Wieder atmete er aus, dieses Mal lag ein hörbares Zittern in seiner Stimme, doch er bemühte sich den festen Klang in seiner Stimme zu behalten. „Ich weiß nicht genau die Adresse….Aber...ich weiß bis wo ich gelaufen bin..“ Keine genaue Zahl, aber grob einschränken konnte er.
#6
Tessa lehnte sich etwas zurück und gab Belve die Freiheit das Gespräch in seinem Tempo zu führen.

Sie schlug ihre Beine übereinander und nickte leicht. Gefährlich war das richtige Worte. Wenn jemand das gesehen hatte, dann könnte es Wellen schlagen. Für ihren Clan. Für Belve. Und für Dmitry.
„Gefährlich ist ein Wort dafür,“ antwortete sie diplomatisch.

Sie gab ihm die Zeit Sich zu sammeln. Es schien eine mehr als nur unschöne Erfahrung gewesen zu sein. Auch wenn es nicht angenehm war, so was es notwendig.

Tessa presste ihre Lippen zu den Worten. Eine eisige Kälte legte sich um sie. Nichts von diesen Informationen hätte der andere Vampir nicht bei ihr Anfragen können. Nichts von diesen Informationen war etwas, dass direkten Einfluss auf Dmitry hatte.
Seine Gastfreundschaft?
Ah ja.

Sie starrte in das Bücherregal. Doch wirklich sehen tat sie es nicht. Sie war in Gedanken bei den Worten.
Sie ließ es einen Moment stehen, nachdem Belve geendet hatte.

Dann tippte sie mit dem Finger auf den Tisch. „Welchen physischen Schade hat er die zu gefügt, dass du nicht aufstehen konntest?“ erkundigte sie sich schließlich. Nach seiner Geschichte klang es erst einmal nicht danach. „Er hat dir den Nacken gebrochen und dich zurückgelassen? Wie nah an Sonnenaufgang?“
Das war ein wichtiger Punkt. War dies ein Übergriff oder ein Mordversuch? Der Versuch zu verschleiern, dass er versuchte ihren Leuten zu schaden?
Was war Dmitrys strategischer Gewinn sich sie zum Feind zu machen, während sie von Feinden umgeben waren?

„Er hat nach deinem alten Clan gefragt und du hast ihm die Informationen geben. War er damit zufrieden oder wollte er auch Sachen über uns erfahren? Wenn ja welche?“ fragte sie ihn.
#7
„Welchen physischen Schade hat er die zu gefügt, dass du nicht aufstehen konntest?“ 
Belve presste die Lippen zusammen. Er hatte geahnt, dass diese Frage kommen würde. Nur auf die Fakten heruntergebrochen war die Begegnung mit Dima nahezu harmlos gewesen. Bis auf den Fakt, dass er Belves Grenzen nicht akzeptiert hatte war der Schaden minimal gewesen. Allerdings hatte er eine Grenze überschritten, die für Belve mehr bedeutete als einfach nur ein kleines No Go. Es war ein Trauma...Eine Erfahrung, die sich tief in sein Hirn und Herz gebohrt hatte und dort saß wie eine fette Krebszelle. Wuchernd, düster und furchterregend.

„Uhm ..Keinen physischen...Also…“ Belve blätterte mit tauben Fingern durch die Karteikarten. Er hatte eine Erklärung dafür schon aufgeschrieben und las diese nun stumpf von der Karte ab:

„Ich leide seit Portland an einer Postraumatischen Belastungsstörung, welche vor allem durch Waffen und Bedrohung als auch der erzwungenen direkten Erinnerung an die Ereignisse getriggert werden. Meine Symptome sind heftige, sich real anfühlende Flashbacks, die sich immer wiederholen, bis der Reiz von Außen gebrochen wird. Ich saß dort also um kam nicht weg, weil mein Trauma getriggert wurde“

Er sah vom Zettelt auf und legte diesen sofort weit beiseite. Stattdessen rutschte er näher in die Kissen und fokussierte sich auf tiefes ein und ausatmen.

„Er hat nach deinem alten Clan gefragt und du hast ihm die Informationen geben. War er damit zufrieden oder wollte er auch Sachen über uns erfahren? Wenn ja welche?

„Nein..“ Er schüttelte den Kopf, obwohl Tessa ihn ja nicht sehen konnte. „Nein er hat zu unserem Clan keine Fragen gestellt...Und wenn, dann hätte ich sie ihm auch nicht beantwortet ohne das vorher mit dir..zu besprechen…“

Immerhin hatte er Tessa versprochen aufzupassen. Daran hielt er s




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