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Damit machten sich die beiden auf den Weg ins Land wo heiße Schokolade floss.
Aber so blieb der Moment irgendwie eigenartig verloren, weil es beide Seiten schafften sich gegenseitig vollkommen zu verwirren – Gratulation.
umal er total lächerlich mit irgendwelchen Dessous aussehen würde. Gott...Nein, nein, nein, nein…Selbst für Daniel nicht. Auch der Franzose hatte seine Grenzen.
Er hätte beinahe vergessen das er nicht nur Statist in dieser Szene war, sondern eine aktive Rolle führte, in der ab und zu auch mal reden musste – oder reagieren. Jetzt klappte er zum Beispiel ganz erfolgreich seinen Mund zu und drückte Alanah sanft zurück.
Bei Gott, fast hätte er sich umgedreht um zu schauen ob hinter ihm noch eine weitere Person aufgetauch war, welche Alanah zu sich winkte. Aber...Himmel ...natürlich….wer war denn sonst noch hier, er war gemeint !? Gott Belve…
Das war bizarr...So etwas passierte nicht wirklich in Edinburgh oder? Man traf keine hübsche junge Frau in der Gasse, half ihr vor drei Typen zu fliehen und brachte sie dann zu einem Schneider, der auch gut und gerne in einem Tim Burton Film hätte mitspielen können.
Du bist aufmerksam“, stellte Dmitry fest. Seine Lippen verzogen sich kaum merklich. „Das kann ich nicht leiden.“ Diese Art, angehört zu werden. Gesehen zu werden. Sie bereitete ihm Unbehagen, weil sie selten war – und gefährlich.
Und ja er hatte ihren kram gelesen. Hey, sie hatte auch sein Serienmörder-Board gelesen. Damit war sie dann wohl quitt. Schließlich war das sowas wie Jasons Tagebuch.
War er sogar am Ende ein… wie nannte man das? … Fledermaus-Kind von ihrem Chef?
„Du brauchst jemanden, der dich körperlich und mental wieder aufweckt. Aber das können wir ändern.“ Willows heißer Body war tabu, das hatten sie schon vor Jahren geklärt. Daraufhin rückte sie etwas ab, tat so, als würde sie sich eine imaginäre Brille auf die Nase schieben und zog streng die Augenbraue in die Höhe, „Wann hatten Sie das letzte Mal… Geschlechtsverkehr, Mr. Geraghty?“
„Was gibt es Neues bei dir?“ Sich darauf zu konzentrieren und weiterhin nicht zu atmen machte es definitiv etwas leichter, nicht die ganze Zeit darüber nachzudenken, dass er sich mit einem per Definition potenziellen Snack unterhielt.
Wenn die Welt sich quer stellte, würde sie brennen. Niemand käme je zwischen sie. Nicht, solange er lebte. Und gerade plante er ein langes, glückliches Leben mit Olivier.
„Ich bin Schneider, kein Schnellimbiss,“ fuhr Cassiel dabei leise fort
„Absolut“, entgegnete er. „Stell dir vor, man lebt Jahrzehnte, sammelt Erfahrungen, Fehler, Narben – und darf am Ende nichts Kluges dazu sagen.“ Ein kurzes, leichtes Auflachen folgte, ungezwungen und ehrlich. „Das wäre ja beinahe verantwortungslos.“
So hätte Phil doch noch die Möglichkeit, etwas Arbeit abzuwälzen
„Aber ich hab’s im Griff, keine Sorge. Werde nicht versuchen, schon hier draußen mein Dinner einzunehmen.“ Er wackelte vielsagend mit den Augenbrauen und deutete dann auf Joaquins Schal. „Accessoire oder Schutzvorrichtung?“ Ja, er konnte sich selbst aufs Korn nehmen.
Hätte man ihr vor 15 Jahren mal erzählt, womit sie ihr Geld verdienen würde, hätte sie wohl argwöhnt, dass da jemand zu viele Buffy-Fanfiktions gelesen hatte. Inzwischen wusste sie vieles besser.
Dennoch vermittelte die Geste ihr irrtümlicher Weise das Gefühl, Kontrolle in dieser Situation zu haben. Ihre Nerd-Arme, die schon mit Marmeladengläsern schwer zurecht kamen, würden gegen den Vampir wenig ausrichten können.
Wäre Daniel der Vampir und nicht er , er hätte ihn schon längst beißen dürfen. Warte...was ? Was zur Hölle dachte er denn hier gerade?! Er las noch nicht einmal diese neumodernen Dark Romance Bücher, was hatten dann seine Gedanken in solchen Ecken zu suchen!?
»Was für eine hübsche Meerjungfrau?«, Ciara klang auf eine entwaffnende Art und Weise verwirrt und schien nicht ursprünglich die Absicht gehabt zu haben, das laut zu sagen.
„Anemonenfische also,“ meinte er trocken, die Braue leicht gehoben. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich eines Tages erfahre, dass sich hinter dem wohl meistgefürchteten Vampir der Stadt ein erstaunlich gut informierter Disney-Experte verbirgt.“
Seine Welt hatte sich in den letzten Tagen ohnehin drastisch erweitert, aber langsam fragte er sich ernsthaft, ob irgendwann noch ein Hobbit durch die Tür spazieren würde und um Tee bitten wollte.
Er hielt Blains Blick ohne jede sichtbare Regung, während sich in ihm eine nüchterne Klarheit ausbreitete. Die beiden waren wirklich auf der Suche nach Vampiren.
Nur war Lysander von Haus aus misstrauisch, wenn es um Geschichten ging, die in irgendeiner Form Vampire beinhalten könnte. Er roch die Biester gefühlte drei Meilen gegen den Wind.
Und es war eben auch wegen ihrer eigenen Logenzugehörigkeit eigentlich nicht wirklich eine Option. Sie musste geheimhalten, welche Institution wiederum hinter ihr stand. Und jemanden zu einem Umschlagsort von Vampiren und Alchemisten zu führen, war definitiv genau das Gegenteil davon.
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