Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!

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27
JUN

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Er war mit Sicherheit nicht das heißeste Fischstäbchen hier.
“Jeder wurde schon mal von England gefickt und niemand mag England.” Das wusste sie als Schottin genauso gut wie die Irin neben ihr und etwa neunzig Prozent des Rests der Welt. Paddington Bear und Harry Potter existierten auch nur, um Englands Ansehen zu steigern. Es war alles Teil einer großen Verschwörung, davon war Poppy überzeugt.
"Du bist doch schon immer mein Junge gewesen.“ (...) das hier war irgendwie ... wichtig.
Auch mal ein schöner Gedanke: Der schillernde Paradiesvogel als Hüter der flauschigen Waisen.
Sie nutzte den Leichenwagen ausschließlich aus logistischen Gründen – ein notwendiges Werkzeug für den Abtransport von Biomasse.
„Das Semester hat bereits begonnen. Eine hohe Dichte an Studenten sorgt für ein optimales Signal-Rausch-Verhältnis; zwei Nerds mehr oder weniger fallen in dieser Umgebung statistisch nicht weiter ins Gewicht.“ Sie hielt kurz inne und warf einen Blick nach draußen. „Die meteorologischen Prognosen deuten zudem auf eine vorübergehende Stabilisierung der Wetterlage hin.“ Sollte die thermische Energie der Sonne dennoch nicht ausreichen, wäre ein Heißgetränk eine adäquate Option, um die periphere Dur
Innerlich verspürte sie eine seltene Form der Erleichterung über dieses bilaterale Neutralitätsabkommen. Es war die effizienteste Lösung für ein Problem, das sonst in einer endlosen Feedbackschleife aus Misstrauen geendet hätte
Als Jason aufgesehen hatte um mit dem Typen—Nate—zu reden hat der ihn angestarrt, als würde er erwarten, dass Jason gleich anfing zu lachen, als wäre ein Supervillain. Oder vielleicht war das einfach nur sein allgemeiner Gesichtsausdruck, wenn er mit Notsituationen konfrontiert war.
Jason Wirklich-alles-an-ihm-war-groß McAllister war gerade eingetroffen.
Ein seltener Moment vollkommener Ruhe bei ihnen. Simpel. Reduziert. Nur sie beiden. Mehr brauchte es nicht, um glücklich zu sein.
Hannas leises „Fuck“ bestätigte nur, dass sie denselben Schluss zog. Ja. Mindfuck-Müll. Jax hasste diesen Scheiß. Er konnte mit Kartellen umgehen. Mit Sekten. Mit Snipern auf Dächern, IEDs am Straßenrand und irgendwelchen methdichten Warlords, die glaubten, sie wären unsterblich. Alles kalkulierbar. Alles hatte Muster. Aber dieser NH-Dreck? Dieses Herumfummeln an Gehirnen? Das war wie Minenfeldlaufen mit verbundenen Augen.
„Du warst noch nie besonders talentiert darin, auf Leute zu hören, wenn du dir was in den Kopf gesetzt hast.“ Das war vermutlich die freundlichste Version von du bist komplett geisteskrank, die er gerade zustande brachte.
Und jetzt stand Cas hier, mit einem verdammten Vampir an der Angel. Einem Feind. Etwas, das man auslöscht, nicht rekrutiert.

Und das Schlimmste daran?

Cas glaubte wirklich, er hätte das Ding unter Kontrolle.
„Diese Scheiße hier ist nicht der Krieg, den wir gewohnt sind“, setzte Jax an, seine Stimme rau, kontrolliert, aber geladen wie eine entsicherte Waffe. „Aber es ist Krieg.“ Er ließ die Worte kurz stehen, ließ sie wirken, bevor er weitersprach. „Charlene wurde gekidnappt. Kein Körper. Keine Forderungen. Was sagt uns das?“
"Ich wollte sie, also habe ich sie mir genommen." Komplexe Sache dieser Jahrhunderte alte Verstand der irgendwo zwischen 14 und 150 hängen geblieben ist. Mal jünger, mal älter.
Eigentlich hätte sie mit der Intensität eines pubertierenden Teenagers gerechnet, der angespannt darauf brannte, ihr von seinen Schandtaten und üblen Plänen zu berichten, doch das was er ihr hinwarf, entsprach nicht einmal einem Brotkrumen an Informationen.
Nützlich zu sein. Einen Beitrag zu leisten. Teil eines Gedankengangs zu werden, der ihn beschäftigte – das war genug. Mehr als genug. Dafür lebte sie. Vielleicht wirkte das auf Außenstehende merkwürdig, gar übertrieben, aber Cami? Für sie war es etwas Existenzielles. Vielleicht lag es an der Abhängigkeit zu ihm, die sie entwickelt hatte oder die er forciert hatte. Einerlei, sie freute sich.
Doch heute fand sie seine „Höhö-denk-mal-schief“-Vorgehensweise überraschend erfrischend. Es war, als würde er den Staub von ihrer Libido pusten. Ohjeee, ihr schwante böses...
Ouh er sollte lieber den Mund halten, den Kerl nicht weiter nerven, schon gar nicht mit Fragen löchern bis er nicht wenigstens seine Wunde versorgt hatte. Aber...Bei Gott. Es war neugierig und wissbegierig. „Das ist keine gewöhnliche Lampe“ platzte es also aus ihm heraus.
Jetzt, nachdem auch langsam klar wurde, wozu dieser Kerl hier gehörte und sich Belve anscheinend auf dessen Grundstück befand, schob er das Corpus delicti möglichst unauffällig hinter seinen Rücken. Vielleicht konnte er sie [die Bratpfanne] auf dem Schrott einfach entsorgen? Und sich am Besten direkt selbst, wenn sich nicht gleich ein Loch im Boden für ihn auftat!?
Vor Kurzem noch hätte Dmitry ausnahmslos jeden erwürgt, der behauptet hätte, er könne so etwas wie Sympathie für Rafael Maccowen entwickeln. Seit wann waren Schwiegersöhne schon etwas anderes als Freiwild? Vor allem dieser junge Mann, der sich mit einer beinahe unbegreiflichen Hartnäckigkeit an seine Fersen geheftet hatte.
Nun ja, Ally und Pläne – das war eine Geschichte voller Missverständnisse.
Er griff zum Armaturenbrett und drehte den Regler der Heizung mit einer energischen Bewegung auf Maximum. „Da hast du deine Hitze, mein Prinz.“
„Aber diese Lederhandschuhe, Edie... Gott, diese Handschuhe.“ Sie schüttelte den Kopf über sich selbst und die Wirkung des Alkohols. „Scheiß Schampus. Ich fange an, wie ein Backfisch zu klingen.“