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Alle Inplayzitate
„Für nen See würde ich dich erdrosseln.“, meinte er trocken. „Mit meinem nassen Shirt, damit’s richtig eklig wird.“
„Campbell, ich hab gerade erst verstanden, dass die Eins für Haar-Sham-poo steht. Überforder mich doch nicht direkt mit dem ganzen Wellnessprogramm!“
Komplett erschöpft lagen sie da, doch gemeinsam badend, weil ihre Leben beschlossen hatten noch absurder zu werden. Hach ja, krass.
Hehehe Ohja das war mies. Er nahm den Stoff etwas in der Hand zusammen und drückte damit sich das Wasser darin auch schön auf der Haut darunter weiter verteilen konnte. “Baaah”
“Klar gewinnst du den. Du bist der einzige mit Wet Shirt..” amüsierte er sich. “Ich gewinne auch den Handtuch Contest…”
„Ey, bitte sag, dass du jetzt fertig bist.“, schmunzelte er atemlos und lag quasi unter dem Wasserhahn. Schön durchnässt und kapitulierend. „Den Wet-Shirt-Contest gewinn sowieso ich.“,
„Du hast doch angefangen!?[...]Echt mal! Als ob ich mir dir baden wollte?!“, klang Edie dagegen wie ein bockiges Kind. Man, lag Lloyd halb auf seinem Pulli, oder wieso kam er hier nicht vor oder zurück? Mahaaan?! Erst zappelte Edie noch ein wenig, gab dann aber auf mürrisch schnaubend auf. So wurde das nix.
Das Handtuch…Natürlich….Scheiß Ding!?
„Alter! Ich wollte dich nass machen! Nicht Baden gehen“
Ihn…den Schlägertypen aus der Schulzeit…Toll…Damsel ins Distress. Da war er degradiert zu einer…Aber ooooh seine Rache würde bitter sein. So richtig.
„Guck – Ei-ns.“, konnte er sein Gelächter nur mit Mühe unterdrücken. „Das nennt sich Haar-Sham-poo. Ganz neumodisches Zeug, dass du nur für seine schicke Haarpracht da oben benutzt.“, wuschelte er ihm auch noch durch halbnasse Haar.
„Woah!? EY….EYYY!?!?!“
Die Welt kippte, er landete irgendwo auf dem kuscheligen Pullover. Eine Schulter drückte gegen seinen Bauch, sein Oberkörper hing nach hinten und irgendwo unter ihm befand sich Edward Campbell, der gerade anscheinen beschlossen hatte, ihn wie einen verdammten Sack Kartoffeln durchs Wohnzimmer zu tragen. ALTER !? WHAT THE FUCK
Und wo der Arme doch ohne Krücken hier war… schnappte ihn Edie einfach, warf ihn sich halb über die Schulter und trug ihn rüber ins Bad. „Komm, wir üben jetzt den Zahlenraum bis drei!“, lachte er dreckig dabei.
Überhaupt war ihre abgefuckte kleine WG gar nicht soooo schlecht.
„Wir wissen nicht einmal, ob so etwas wie eine Seele überhaupt existiert.“ Lysander persönlich glaubte nicht an so einen esoterischen Blödsinn.
„Ja, die wollen sich auch mal die Nägel machen lassen, stell dir vor. Oder haben Vampire neben dem Recht auf Leben auch kein Recht auf eine Maniküre?“
„Wieso fragst du? Brauchst du noch einen Vampir für die bester-Mitarbeiter-des-Monats-Plakette?!“ Sie biss sich auf die Unterlippe, kaum dass die Worte ihren Mund verlassen hatten. So viel zum Thema fragen, ob die Behauptung stimmte.
„Hält dich ein Vampir hier fest?!“ Klar, der hätte Lydia ihn vielleicht keine Nachricht schreiben und jetzt die Tür öffnen lassen, aber ach, Lysander wusste es doch auch nicht!
Es sollte ihn nicht wundern, würde der Russe doch noch den einfacheren Weg bevorzugen, im Selbstmitleid suhlend all die Schwierigkeiten des sozialen Miteinanders den anderen zuzuschreiben.
»Oder in meinem Fall drei Kugeln durch den Verdauungstrakt…«, auch eine Art von Zivilisationskrankheit - mit Säbelzahntigern wäre das nicht passiert.
„Ich bleibe noch ein paar Minuten“, entschied Gordon nach einem kurzen Moment und senkte dann die Stimme. „Aber ich werde uns natürlich nicht blamieren.“
Thirst Trap? Thirst Trap !? Vermutlich würde diese Thrist Trap direkt in den nächsten Tagen gekillt werden, wenn dieser Hardcorde Modedesigner bemerkte, was für Bilder die Püppi hier bekam!
Boah, dieses Grinsen ne. Diese verdammt unschuldig drein guckenden blauen Augen. Und jetzt spielte er auch noch an seinem Lippenpiercing herum als könnte ihn kein Wässerchen trügen und -
Lloyd hielt inne…Was?
„Ich habe nichts gesagt“, statuierte sie tonlos. Ihr Blick kratzte wie Schmirgelpapier über ihn.
Nein, Isla hatte vor langer Zeit eine klare Grenzlinie gezogen: Zu Hause wurde gekocht, im Feld experimentiert. Eine für ihre Verhältnisse äußerst funktionale Form von Work-Life-Balance.
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