Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!

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27
JUN

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Im Gegensatz zu ihm, der die Forschung auf dem Schiff am Wochenende eher mäßig spannend und dafür ziemlich mörderisch gefunden hatte, schien TJ völlig begeistert zu sein. Natürlich, es ging ja auch darum, Dinge zu töten. Äh,… woher kamen nur immer diese bösen Gedanken? TJ tötete nichts, sie arbeitete nur mit toten Dingen. Das war ein Unterschied. Tristan hoffe, dass es DER Unterschied war.
Nekromanten und ihre Grauzonen… ob sie alle einen VIP-Zugang zu Friedhöfen hatten?
Karagianni, Athanasios, Daskalakis – die Nennung der Familien klang in Tristan Ohren immer wie eine obskure Mischung aus Antike und Game of Thrones. Fragte sich nur, um was sie kämpften…
Fürs Protokoll – sie hätte wirklich gerne gesehen, wie Jason mit einer Matte geohrfeigt wurde. Allein für den Blick hätte sich das bestimmt gelohnt.
Er könnte schreiben – hielt aber wieder inne. Nein, besser, er behielt die gute Nachricht für sich, so lange, bis Theia ihm versicherte, dass ihm kein Fuß oder – wie Senan meinte – Ständer aus der Hand wuchs. Arschloch.
Was zurückblieb war ein sehr gekonnter neutraler Gesichtsausdruck aus dem sich so gar nichts lesen ließ. Nichts Negatives, nichts Positives. Rein gar nichts. Jason hatte das Pokerface gemeistert. Zumindest solange er entspannt war. Man sollte ihn jedoch nicht auf Palme bringen, dann konnte man seine Wut sehr eindeutig von seinem Gesicht ablesen. Allerdings half einem das dann auch nicht mehr viel...
Mit…jusha? Angestrengt kramte sie in ihrem Kopf nach einer passenden Übersetzung, fand aber zunächst keine. Irgendwann klickte es jedoch. Sie hatte nach Dima gefragt, vielleicht war Mitjusha ja einfach eine Art Spitzname. Sowas wie: Unsensibler Arsch-Penner-Chef. Würde ihr zumindest gefallen.
Karagianni, Athanasios, Daskalakis – die Nennung der Familien klang in Tristan Ohren immer wie eine obskure Mischung aus Antike und Game of Thrones. Fragte sich nur, um was sie kämpften… im besten Fall einfach nur gegeneinander, was für die anderen Logen wohl am sichersten wäre.
Überdimensionierter Teddybär. Da war quasi das Ziel, dass das Jason hier gerade anstrebte.
„Also würdest du mir jetzt erklären, warum wir Wein trinken und nicht den Geist stoppen?“
„Nikolaos, Schatz, ich begrüße deinen Alkoholkonsum im Normalfall ja, aber hältst du es wirklich für angebracht Wein zu trinken, während ein Geist unser Wohnzimmer verwüstet?“
„Du weißt schon, dass ich dir jetzt irgendwo einen Penis hinmalen muss?“ Nicht nur der Ü-400-Vampir konnte sich verhalten wie ein 14-jähriger.
Scheiß Geist! (...) Manieren. Nicht nur etwas, dass den meisten Lebenden fehlte, nein, auch die Toten besaßen nur recht wenig davon.
Abwasch vor randalierenden Geistern.
Seine Lippen verformten sich zu einem stummen ‚AUA‘, aber er hielt dicht, weil er sowieso schon von der Bar schräg angeguckt wurde und dann nicht nur als Freak, sondern auch noch als Memme dastehen würde. Eins von beidem, okay, aber nicht beides.
Ehm. Tilly spürte das allzu bekannte Kribbeln in ihrer Nase, dass das verflixte Nasenbluten ankündigte, wenn man sie in die Situation brachte unvorbereitet lügen zu müssen. Naja, wenn sie ehrlich mit sich war, dann war sie nicht viel besser darin zu lügen, wenn sie vorbereitet war.
(...)auch wenn das natürlich nicht gut machte, was Dima getan hatte. Sie wollte ihn dieses Mal ja auch gar nicht verteidigen, aber zu seiner Verteidigung sei eben gesagt, dass es keine Absicht war. Das Ganze war einfach ein unglücklicher Unfall gewesen.
„Das war doch trotzdem ganz nett…“, meinte die Rothaarige fast schon tröstend, woraufhin Tristan einen Laut von sich gab, der zwischen Erheiterung und Hysterieschrei lag.
Wenn es jedoch eine Sache gab, bei der sie sich ziemlich sicher war - zumindest wenn sie Elijah als Maßstab nahm - dann dass Vampire ziemlich gut in zwei sehr klassischen Vampir-Dingen waren: nachdenkliches Brüten und sinnierendes “Starren in die mittlere Distanz (Kamerawirksam)”.
Bei ihrem Lieblingsgesprächsthema, Dima, fiel es ihr nicht schwer ins Plaudern zu kommen. Sie liebte ihren Dima heiß und innig. Sogar mehr, als sie Dinge liebte, die mit Käse überbacken waren.
„Unheimlich. Und ich hatte geglaubt, ich hätte Probleme!“ Wie auch immer, er glaubte nicht, dass die enge Zusammenarbeit mit Menschen keine Spuren am eigenen Verstand hinterließ. Auch nicht bei Rafael. Vielleicht jetzt noch nicht, aber später. Ganz sicher.
Deshalb arbeitete Tristan lieber mit Steinen.
Den bissigen Kommentar, der ihr auf der Zunge lag, schluckte sie runter, weil sie glaubte “Seit wann ist Dummheit ein Talent?!“ würde sie im Augenblick mehr in Schwierigkeiten bringen als zu helfen.
»Also ein Stripclub. Huh? Keine halben Sachen mit deinem Image, oder?«, fragte sie dann.
Er würde es irgendwann bemerken - wenn nicht die Details, dann dass du ihm irgendwas vorenthältst - und wenn er mehr als die emotionale Spanne eines Teelöffels hat, wird dich das irgendwann zerreißen
„Aber ich habe den Ring wieder!“, meinte sie ein wenig aufgekratzt und hielt ihm nun die Hand mit dem Ring vor die Nase. Und dafür hatte sie Dima nur einen Zombie versprechen und ihr Höschen als Pfand hinterlegen müssen.
Der Meisterdetektiv fasste sich an die Brust. „Was denkst du nur von mir?“, empörte er sich. „Ich würde dich niemals mit so etwas Profanem wie Tzatziki bezahlen!“ Dabei hatte er mit dem Gedanken gespielt.