Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!
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Alle Inplayzitate
“Pah, Geschmack, Reife… mit so etwas gebe ich mich nun wirklich nicht. Nachher kommst du noch auf den lächerlichen Gedanken, ich wäre ein seriöser, erwachsener und vernünftiger Geschäftsmann. Unglaublich. Sowas lass ich mir schon gar nicht nachsagen.”
Ja verdammt, sie hatte nicht nur ein Bild (unbeabsichtigt) bei ihrem Sturz zerstört, sondern noch ein zweites (ein wenig beabsichtigt) Gemälde verunstaltet. Mit einem Schnurrbart. Mit dem es eindeutig viel eleganter wirkte. Nur leider war Dima da ein wenig anderer Meinung.
Außerdem vor ein paar Jahren war wohl mindestens die Hälfte seiner Studenten rumgerannt, um auf den Campus Pikachus zu fangen. Da musste man schon in nem Loch leben, um den Hype nicht mitzukriegen. Also sie hatte ja keine Zeit für diesen Mist gehabt. (Aber pssst, beim Observatorium gabs immer noch jede Menge Evolis.)
Charlie also. Charlie und ihr Monsterwagen. Zusammen waren sie der Charlieminator.
„Normalerweise würde ich dich jetzt ein wenig töten, aber wir sind seit einer Viertelstunde Freunde“, sagte er in einem grüblerischen Ton.
Sie hätte ihm auch vorschlagen können, dass er den Rechner einfach mal an und wieder ausmachen sollte- aber bei der Antwort fraß er sie vielleicht doch noch.
... kurz bevor Willow ihre Handtasche und ihre Jacke auf den Boden schmiss. Auf den fucking Boden! Sollte es ein nächstes Mal geben, würde Dima Willow gleich einen Ständer mitbringen. Also, für ihren Eingangsbereich. Vielleicht würde er ihr auch einfach eine Katze schenken. Sie würde schnell begreifen, dass Klamotten nicht auf den Boden gehörten. Spätestens dann, wenn die Mieze besagte Kleidung zum Katzenklo deklarierte.
"Du hast nicht zufällig ein ANTI-HAI-BAT-SPRAY dabei?"
Beziehungen waren kompliziert, sogar für ihn als Außenstehenden. Sie verdeutlichten seine Randposition irgendwo im Aus, in dem er zu viel mitbekam, um es ignorieren zu können, und zu wenig, um es zu verstehen.
Er hatte es übrigens sehr gemocht, ein Labor für sich alleine gehabt zu haben.
Diskussionen mit Tilly waren sinnlos, aber das hatten sie ja bereits festgestellt. Sie wollte einen Hund, Dima keinen. Jetzt hatten sie sich geeinigt und hielten vier. Genauso lief das in ihrer Beziehung.
„(...) In erster Linie sind wir Wissenschaftler. Keine … Zauberkünstler.“ Was nicht bedeutete, dass man nicht mit leuchtenden Steinen witzige Dinge anstellen konnte.
Also einem Vampir hatte sie auch noch keine Mahlzeit serviert. Hatte sie sich irgendwie schwieriger vorgestellt und mit mehr aufgeschlitzten Pulsadern. Aber gut, weniger Sauerei war ihr durchaus recht.
… und Dima war ein denkbar schlechter Schwimmer. Seine Komfortzone war der Bereich im Swimmingpool, in dem er noch stehen konnte. Ohne Scheiß, er war halt ein Vampir und kein Fisch.
"Wir haben einen alten Vampir, der einen Blick auf andere Vampire hat, außerdem ist er ein Verbündeter der Loge. Wenn du ihm beschreibst, wie der Kerl aussah, dann könnte er sich umhören.“
Und ihm vermutlich das Herz herausreißen. Tristan hatte so eine vage Ahnung, dass Rechtschaffenheit in Dmitry Morozovs Augen etwas anders aussah, als für andere.
Oh bitte, dachte er bei sich, lass sie nicht überfallen worden sein! Das hätte irgendwie seine Ehre als Gastgeber gekränkt – weil er Schotte war und glaubte, dass die Kriminalitätsrate in Edinburgh wirklich moderat bis gering war. Aber gut, er hatte keine Brüste. Das machte den größten Unterschied.
“Tristan? Bist du das?”, hörte man aus dem Inneren des Labors.
„Nein, der Grinch!“, rief er in bester Grummelmanier, aber wartete aus Eigennutz artig.
Elijah hier glich viel eher dem kleinen Stier Ferdinand. Schnupperte lieber an einer Blume, statt seine Zähne in irgendjemandes Hals zu schlagen.
"Du bist Tristans neue Laborpartnerin!"
Nach seinem patzigen Tonfall bekam er ziemlich trockenen Blick auf diese Aussagen. „Nein, bin ich nicht, ich habe mich in sein Labor geschlichen, um mein Blut über all seine Steine zu schmieren.“ Der Sarkasmus in ihrer Stimme könnte vermutlich einen Ozean füllen. Oder zwei.
Er konnte sich daran gewöhnen störrische Vampire im Meer zu versenken. War bestimmt aufregend wie sich die Lungen unweigerlich mit Wasser füllten und die Fische einen langsam auffraßen. Dmitry würde sicherstellen, dass der Meeresgrund tief genug war, damit kein Sonnenlicht den Vampir erreichte. Schließlich sollte der Vampir die kleine Privatparty mit Nemo und Dori noch ein Weilchen genießen dürfen.
Sie kehrte wieder mit hochgesteckten Haaren, von denen sich jetzt schon die eine oder andere Strähne über ihre Schulter ringelte, Tanktop und Leggins. Und darauf war sie fast schon stolz: Nichts davon roch nach Pferd.
Sie zu enttarnen hatte also ihn enttarnt und… „Du hast wirklich, WIRKLICH tolle Haut… Ich meine, HAST du überhaupt … Poren?“, platzte es aus ihr heraus und etwas überrascht zuckten Dimas Brauen minimal in die Höhe. Ähm… „Danke...?“
Der verrückte Sheriff konnte nicht mit einem Sixpack aufwerten, seinen hatte er wohl im Kühlschrank vergessen.
Außer… bei der Vorstellung eingangs, als Ace unter dem Tisch gehockt hatte. Da hatten sie alle länger hingesehen. Wie bei einem Unfall. Nur in schöner.
Chrm.
„Natürlich kann er auch noch Klavier spielen“, beschwerte sich Jean und kippte den Inhalt des Glases in den Rachen. „Pass auf, und die Elsa singt gleich.“
Unpassenderweise musste Tristan darüber lachen. Genau dann, als es gerade ruhiger wurde.
Ein Biss ihn zu knechten, ins Dunkel zu treiben und ewig- okay, das war eine andere Geschichte.
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