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Gott, diese Fesselspielchen ließen den Jungen heute wirklich nicht mehr los! Und das Schlimmste daran war: Sie war gedanklich mittlerweile fast genauso fixiert. Sie sollte ihm auf gar keinen Fall vom militärischen Überlebenstraining und den 15 standardisierten Pionierknoten erzählen, die einem im Feld nicht nur das nackte Leben retteten, sondern sich auch hervorragend zweckentfremden ließen.
Der Vampir, dessen Fassade immer von kühler Arroganz aufrecht gehalten wurde, starrte überrascht zu ihr empor. Er kniete noch. [...] Nur die blassen Lippen teilten sich, Erneut hatte die kleine Naturalistin ihn überrascht und für wenige Herzschläge sprachlos zurückgelassen.
Als passionierter Fahrer seit er 15 Jahre alt war, war fahren das einzige, was er auch halb verreckend konnte - hatte er ja letztens nach der Barschlägerei mit der Kopfverletzung schon bewiesen.
„Mhmmm…du Pünktchen, kannst du eigentlich auch schneller fahren? Nur so zum Testen? Bitte?“, fragte sie dann etwas verstohlen und voller Abenteuerlust.
„Eh? Püppi?“, klimperten verwundert ihre bunten Augen, ehe sie wieder lachte. „Ist das jetzt mein Spitzname? Pünktchen und Püppi?“, war sie vergnügt und munter, knuffte den Fahrer leicht und wippte mit dem Kopf hin und her, so gut es der doofe Helm hergab. Was für ein lustiger Name. Edward sagte immer Prinzessin, oder kleine Maus. Jetzt war sie auch noch eine Püppi?
„Ah fuuuck… das echt Wahnsinn wie viel Macht dieser kleine Franzose über mich hat…“, schüttelte ein verliebtes Katerchen den Kopf und ließ ihn dabei in einem Hauch von hilflosem Entzücken hängen. „Er is einfach perfekt wie er ist. Mit allem Drum und Dran…So verdammt klug und begabt und fucking heiß… neugierig und wissbegierig, umsichtig und hilfsbereit und fuuuck, man.”
„Ich bin überhaupt nich treulos...Guck ich bin hier…“ Er war total treulos
„Träum weiter...Das schaffst du nich alter Mann!“ Er grinste provokant. „ Ich hab n Bein aus Carbonfaser, damit kann ich mich verteidigen“
„Können wir wieder über dich reden?“, beklagte sich das Katerchen und trank sein Glas aus. [...] Er versteckte sich regelrecht hinter seinem Glas bei der Frage, wie ihr Date ausgesehen hatte. Das war…noch weniger eine erzählbare Geschichte.
„Wow, nein!? Ich hab ihn nicht einfach sofort gevögelt! Aaaaalter…“, schüttelte Dan seine stoischen Locken, die regelrecht symbolisch ihre vielen Arme verschränkten. „Fuck, nein!“, setzte er nach und musste das erstmal verkraften. „Nein, man. For fucks sake, du hast Bambi kennengelernt! Das war nen Wunder, dass er da nicht sofort wegrannte…“
"Ohne Scheiß Edward...nenn mich noch einmal K Drama und ich zeig dir was noch rot werden kann" fauchte er stattdessen.
Ein Schlag und die Party ging los.
„Halt deine Fresse.“ pöbelte Lloyd zurück und passend zu seiner Laune legte der DJ des heutigen Abend auch eine Techno Version von Black Betty auf. Toller Song zum Tanzen und auch ein toller Song um jemandem aufs Maul zu hauen. Und Lloyd hatte seit seinem rauswurf nicht wenig Lust seinem Frust ein Ventil zu geben.
...Karma Lloyd...KARMA. Man… Fuck…
„Creepy“, kommentierte Dmitry trocken, als Wei allen Ernstes meinte, Tilly verdiene jemanden, der ihr beim Schlafen zusah. Als wäre das nicht eher die Sorte Verhalten, für die man sich irgendwann eine einstweilige Verfügung einfing.
Wirklich- absolut nichts gegen Männer, die gut mit ihren Hüften wackeln konnten. Das war auch anderswo von Vorteil.
Oh Gott im Himmel...Er vergrub sein Gesicht in seinen Händen. Was für Abgründe lauerten da nur in ihm...war das normal? War er normal?!
”Tun - oder nicht tun. Es gibt kein Versuchen.”, meldete sich eine Stimme hinter ihnen. Tabs, Jasons Cousine. Im letzten Moment entschied sich Gwyn dafür, nicht mit den Augen zu rollen. McAllisters und ihr komisches Weltretter-Gen.
Dieses Reh war sein Untergang.
Ein stoischer Seufzer entwich ihr, gefolgt von einem ungläubigen Laut, der vom genervten Reiben ihrer Nasenwurzel begleitet wurde.
„Cachu hwch!“, entfuhr es ihr leise auf Walisisch. „Ein Mädchen?“, hakte sie nach, während die medizinische Besorgnis blitzschnell von ihr Besitz ergriff. „Du weißt schon, dass ich TIERärztin bin?“
„Du bist schnell, Doc“, begrüßte Dima sie auf seine gewohnt unnahbare Art. „Alles für Tillys Arche Noah“, meinte sie selbstbewusst, bedachte ihn mit einem kühlen, professionellen Lächeln und folgte ihm durch die hohen Flure.
Ivory saß im Bett, während Rafael neben ihr auf einem Stuhl Wache hielt. Richtig frech.
Wenn er das so sah, bekam er beinahe selbst das Bedürfnis, Rafaels Kopf in eine luftdichte Plastiktüte zu stecken. Nicht, weil der Mann irgendetwas getan hätte. Sondern weil er sich völlig ungefragt so sehr für irgendeinen dahergelaufenen Fremden ins Zeug legte. Das hätte er sich gefälligst für wichtigere Leute aufsparen können. Zum Beispiel für ihn.
Dann beschloss er einfach den Wald anzuzünden.
Eine Augenbraue hob sich langsam und Kaz löste seinen Blick vom Spiegel und musterte den jungen Mann—nun ohne Bratpfanne—mit einem Blick, der vermutlich auch durch Betonwände ging. Und den ein oder anderen Panzer dahinter.
»Copy that…«, Hanna seufzte und sah zu Jason, »We are not waiting twenty minutes…«, es schien eine Mischung aus Frage und Feststellung zu sein
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