Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!

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27
JUN

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Ein leises, gutmütiges Auflachen entwich ihm. Offenbar hatte er sich soeben freiwillig auf einen Tanz eingelassen … mit einer jungen Frau … im Wasser.
„J-ja….Das ist mein Freund. Sein Name ist Daniel“, erzählte er und spürte in seiner Brust dabei sogar einen Anflug von – stolz? Daniel war durchaus hübsch, die Freude darüber ihn anzusehen nachvollziehbar. Und dieser hübsche Mensch war seiner. Ganz seiner.
Und verdammte Scheiße, wann war endlich Wochenende?
„Ich arbeite als Psychologe,“ fuhr er fort, „das heißt, ich verbringe meine Tage damit, Menschen dabei zuzusehen, wie sie versuchen, sich selbst zu erklären… und manchmal sogar dabei helfe, dass es ihnen gelingt.“
Was sähe man, wenn man sie wirklich durchschaute? Wenn man ihren Intellekt, ihr enzyklopädisches Wissen und ihre analytische Rüstung wegnahm? Abgesehen davon, dass sie eine umwerfende kohlenstoffbasierte Existenz war – was blieb dann noch von der Gleichung übrig?
Wie ging das Sprichwort? Schlafende Kater weckt man nicht?
Oder war es nur Daniel? Mhhhn….
Herrje, wo war er noch gleich? Ach ja einsperren. Einsperren mit den schönen Augen und dem hübschen Mann dazu.
Ein Accountant mit fehlendem Fuß war eine Beleidigung für ihre Liebe zur Symmetrie
Man sollte meinen, sie sei gerade die Art von Person, der man zutraute, eine Atombombe in ihrer Garage zu bauen- nur aus reinem Interesse natürlich – aber bisher hatte sie noch keine schwerwiegenden Gesetze überschritten. Oder war dabei erwischt worden.
Damit machten sich die beiden auf den Weg ins Land wo heiße Schokolade floss.
„Du hast gerufen, Dima?“ Joaquin entschloss sich, mit dem Offensichtlichen in die Konversation zu starten und mit der Höflichkeit eines neu beschworenen Flaschengeists aufzuwarten.
„JOAQUIN!“ Hach, süß wie der Chor tausender Engel.
Aber so blieb der Moment irgendwie eigenartig verloren, weil es beide Seiten schafften sich gegenseitig vollkommen zu verwirren – Gratulation.
umal er total lächerlich mit irgendwelchen Dessous aussehen würde. Gott...Nein, nein, nein, nein…Selbst für Daniel nicht. Auch der Franzose hatte seine Grenzen.
Er hätte beinahe vergessen das er nicht nur Statist in dieser Szene war, sondern eine aktive Rolle führte, in der ab und zu auch mal reden musste – oder reagieren. Jetzt klappte er zum Beispiel ganz erfolgreich seinen Mund zu und drückte Alanah sanft zurück.
Bei Gott, fast hätte er sich umgedreht um zu schauen ob hinter ihm noch eine weitere Person aufgetauch war, welche Alanah zu sich winkte. Aber...Himmel ...natürlich….wer war denn sonst noch hier, er war gemeint !? Gott Belve…
Das war bizarr...So etwas passierte nicht wirklich in Edinburgh oder? Man traf keine hübsche junge Frau in der Gasse, half ihr vor drei Typen zu fliehen und brachte sie dann zu einem Schneider, der auch gut und gerne in einem Tim Burton Film hätte mitspielen können.
Du bist aufmerksam“, stellte Dmitry fest. Seine Lippen verzogen sich kaum merklich. „Das kann ich nicht leiden.“ Diese Art, angehört zu werden. Gesehen zu werden. Sie bereitete ihm Unbehagen, weil sie selten war – und gefährlich.
Und ja er hatte ihren kram gelesen. Hey, sie hatte auch sein Serienmörder-Board gelesen. Damit war sie dann wohl quitt. Schließlich war das sowas wie Jasons Tagebuch.
War er sogar am Ende ein… wie nannte man das? … Fledermaus-Kind von ihrem Chef?
„Du brauchst jemanden, der dich körperlich und mental wieder aufweckt. Aber das können wir ändern.“ Willows heißer Body war tabu, das hatten sie schon vor Jahren geklärt. Daraufhin rückte sie etwas ab, tat so, als würde sie sich eine imaginäre Brille auf die Nase schieben und zog streng die Augenbraue in die Höhe, „Wann hatten Sie das letzte Mal… Geschlechtsverkehr, Mr. Geraghty?“
„Was gibt es Neues bei dir?“ Sich darauf zu konzentrieren und weiterhin nicht zu atmen machte es definitiv etwas leichter, nicht die ganze Zeit darüber nachzudenken, dass er sich mit einem per Definition potenziellen Snack unterhielt.
Wenn die Welt sich quer stellte, würde sie brennen. Niemand käme je zwischen sie. Nicht, solange er lebte. Und gerade plante er ein langes, glückliches Leben mit Olivier.
„Ich bin Schneider, kein Schnellimbiss,“ fuhr Cassiel dabei leise fort
„Absolut“, entgegnete er. „Stell dir vor, man lebt Jahrzehnte, sammelt Erfahrungen, Fehler, Narben – und darf am Ende nichts Kluges dazu sagen.“ Ein kurzes, leichtes Auflachen folgte, ungezwungen und ehrlich. „Das wäre ja beinahe verantwortungslos.“