Willkommen im Mitternachtsblau, einem Urban/Dark Fantasy RPG. Unser Setting befindet sich in Edinburgh, Schottland und wir spielen im Jahr 2020. Wir navigieren unsere Charaktere zwischen Geheimlogen, Elementaren, Vampiren und einen Untergrundkrieg in ihre Abenteuer - ob sie wollen oder nicht!

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Alchemistische Erzeugnisse








Auch genannt Ius Vitae ("Das Recht auf Leben") oder Elixir immortalitatis (Unsterblichkeitstrank). Es handelt sich hierbei um eine Entwicklung der Alchemisten aus dem 20. Jahrhundert (1912), an der bis heute noch gearbeitet wird, um sie zu verbessern. Die Basis der Rezeptur ist Vampirblut. Damals noch als Trank oral eingenommen, kann die Essenz des Lebens heute auch als Serum injiziert werden. An anderen Einnahmeformen wird stetig und in jeder Loge Europas gearbeitet. Um die Essenz werden regelmäßig Streitgespräche geführt, da sie – zumindest in der Edinburgher Loge – als Prämie für besonderes Engagement versprochen und gern als Druckmittel eingesetzt wird. Andere Logen mögen in der Verteilung der Essenz weniger selektiv vorgehen, doch in Edinburgh ist die Herstellung nur einer sehr beschränkten Gruppe möglich und wird strengstens vom Logenmeister überwacht. Es ist zwar nicht auszuschließen, dass in engen Familienverbänden der Trank ebenfalls hergestellt oder zumindest daran gearbeitet wird, denn man will ja nicht all seine Familienmitglieder und Freunde überleben, nicht wahr? Doch die Regeln schreiben vor, dass man sich die Essenz verdienen muss, ob für sich oder für andere. Ratsmitglieder bekommen sie automatisch, da sie ja schon einen Großteil ihres Lebens der Loge widmen.

Die aktuelle Version der Essenz wird in der Edinburgher Loge monatlich eingenommen, und zwar in einer ritualisierten Form von allen Auserwählten zur gleichen Zeit. Nach- und Nebenwirkungen erleiden ggf. dann alle. Im Vergleich zu früheren Versionen halten sich die Nebenwirkungen heute aber stark in Grenzen: Früher starben Alchemisten sofort, wenn sie die Essenz nicht regelmäßig einnahmen, verloren Gliedmaßen oder wurden unfruchtbar. Heute ist ein plötzlicher Tod oder Verlust von Körperteilen nicht mehr zu erwarten, aber die Unfruchtbarkeit bei längerer Einnahme hält sich als Nebenwirkung recht hartnäckig, sodass man bei einem verlängerten Leben nicht mehr erwarten kann, noch Nachkommen zeugen zu können. Aber manchmal gibt es auch da noch Ausnahmen.
Weitere Merkmale:
  • Die Essenz verjüngt den Körper nicht, sondern verlangsamt die Alterung oder stoppt sie komplett
  • Ein Absetzen führt dazu, dass der Körper wieder altert – wie schnell und mit welchen Begleit-/ Entzugserscheinungen, ist individuell unterschiedlich
  • Man wird nicht geheilt, wenn man mit einer schon bestehenden Krankheit die Essenz einnimmt, sondern behält die Krankheit bei
  • Man wird nicht unverwundbar oder resistent gegenüber (infektiöse) Krankheiten oder Schädigungen des Körpers, z.B. Organschäden durch Alkoholkonsum



Die Herstellung von alchemistischen Tränken zieht sich durch die Geschichte der Alchemie wie ein roter Faden. Schon vor der Entschlüsselung der drei Lehren gab es jene, die mit Hilfe von Pflanzen und Mineralien versuchten, "Heilmittel für Allerlei” herzustellen.
Daher ist es wenig überraschend, dass auch moderne Alchemisten noch heutzutage Tränke mit Hilfe der Runenmagie und/oder Nekromantie herstellen.
Alchemisten sprechen allerdings heutzutage lieber von “alchemistischer Pharmazie” als von Tränkekunde - schließlich sind sie Wissenschaftler und keine Quacksalber.

Die Herstellung von Tränken ist tatsächlich nicht durch die Lehre begrenzt, die man benutzt, um die Tränke herzustellen, sondern vielmehr durch die Funktion der entsprechenden Lehre seit der Entdeckung der Wirkung von Vampirblut. Dies führt dazu, dass Tränke mit ähnlicher Wirkung sowohl durch Nekromantie als auch Runenmagie geschaffen werden können. Dabei sind der Prozess und die Art, wie die alchemistische Magie die Substanzen beeinflusst, um den Effekt zu erzielen, unterschiedlich.

Anwendungen und Einschränkungen ohne Vampirblut
Im Allgemeinen kann man sagen, dass Runenmagie einzig die anorganischen Komponenten von einem Trank beeinflusst und dadurch die Struktur verändert. Dies hat in seiner grundlegenden Form dann entsprechend Grenzen, wenn man versucht, damit einen lebenden Organismus zu beeinflussen. Deutlich einfacher sind Tränke herzustellen, die die anorganischen Eigenschaften von Materialien beeinflussen, z.B. Säuren, die nur Zement verätzen, einen Trank, der Stahl gefrieren lässt, sodass er brechlich wird und so weiter.

Nekromantie hingegen wird niemals in der Lage sein, diese Sorte Tränke herzustellen, da Glyphen in ihrer ursprünglichen Form immer auf organisches Material wirken. Somit sind Tränke, die kurzzeitig die Haarfarbe oder die Augenfarbe ändern, im Bereich des Möglichen für Nekromantie. Hierbei liegt jedoch die Einschränkung vor, dass die Wirkungsdauer des Tranks an eine in Blut geschriebene Glyphe sowie an das Blut des Nutzers gebunden sein muss. Man kann also nicht einen Trank brauen und ihn an Freunde verteilen, sondern jeder Freund muss seinen personalisierten Trank erhalten.

Vampirblut und alchemistische Pharmazie
Vampirblut spielt eine essentielle Sonderrolle in der alchemistischen Pharmazie, da dieses die bisherigen, bekannten Grenzen der alchemistischen Pharmazie für beide Lehren drastisch verändert hat.
Trankherstellung mittels Glyphen Für die Runenmagie ermöglicht der Zusatz von Vampirblut nun auch organische Materie zu beeinflussen. Dieser Durchbruch sorgte u.a. für die Entwicklung der Essenz des Ewigen Lebens und eröffnete neue Forschungsbereiche in der Runenmagie.
Für die Nekromantie bedeutet es, dass nekromantische Tränke keine Personalisierung mehr benötigen und auch die Glyphe auf der Haut wegfällt. Es ermöglicht allerdings nicht die Beeinflussung von anorganischen Stoffen durch Nekromantie.
Die meisten Lehrlinge lernen die Grundlagen der alchemistischen Pharmazie bereits im Grundstudium und weitere Vertiefung in ihrem Aufbaustudium. Eine wirkliche Spezialisierung findet im Aufbaustudium und danach statt, wenn der Alchemist es anstrebt.
Abbildung (prompted by Cara using Canva): Diese Abbildung aus einem alten Laborbuch zeigt einen grundlegenden Aufbau, wie nekromantische Glyphen angewendet werden, um einen Trank herzustellen.

Aktuell entwickelte Tränke der Edinburgher Loge


Potio obliterandi


Patent/Erlaubnis zur Herstellung: Nur auf Anweisung und mit Genehmigung des Rates herzustellen bzw. anzuwenden!
Dieses Erzeugnis - genannt den "Trank des Vergessens" - gibt es in verschiedenen Varianten und für unterschiedliche Zwecke. Insgesamt ist es eine Mischung aus Trank und einem durch Runen aktiviertes Energiefeld, dessen Magie sich stimulierend auf den Schlaf auswirkt und die Wirkung des Trankes, der sich im Körper befindet, verstärkt. Beides zusammen sorgt dafür, dass die letzten Stunden, genau genommen ab dem Zeitpunkt, in dem der Trank im Körper zirkuliert, während des Schlafes aus dem Gedächtnis gestrichen werden. Eine vereinfachte Variante des Trankes sorgt dafür, dass wenige Minuten nach Einnahme die letzten ca. 15 Minuten aus dem Gedächtnis gelöscht werden – ganz ohne Schlaf und Runen. Diese Variante wird genutzt, um die auserwählten Neulinge, die durch die Prüfung der Selbsterkenntnis gefallen sind, vergessen zu lassen, dass sie überhaupt getestet wurden.


Effekt & Dauer:
Variante 1) Erinnerungen werden während des Schlafes gelöscht; der Schlaf unter Einfluss des Kraftfeldes muss mindestens so lange andauern, wie die Zeit, die vergessen wird. Variante 2) Nach Einnahme werden die letzten Minuten (max. 15) gelöscht.
Wirkungsweise:
Variante 1) Der Trank verhindert, dass aktuelle Eindrücke längerfristig gespeichert werden können, sie landen in so einer Art „Zwischenspeicher“; sobald der Schlaf im Kraftfeld einsetzt, wird alles, das unter Einfluss des Trankes erlebt wurde und sich in diesem „Zwischenspeicher“ befindet, einfach gelöscht. Variante 2) Direkter Eingriff ins Gedächtnis, ähnlich eines Blackouts unter Einfluss von K.O. Tropfen.
Beide Varianten löschen nur Zeiträume und können keine speziellen Zeitpunkte aus dem Gedächtnis löschen!
Voraussetzungen:
Erfahrene Meister der I. oder III. Lehre mit Schwerpunkt alchemistische Pharmazie können den Trank herstellen, bedürfen aber für die vollständige 1. Variante auch Kenntnisse der Runenmagie.
Nutzen & Verbreitung:
Der Trank ist nur auf Geheiß des Rates herzustellen und von diesem einzusetzen, jede andere Verwendung ist verboten bzw. bedarf einer Genehmigung. Die vereinfachte Variante wird genutzt, um die auserwählten Neulinge, die durch die Prüfung der Selbsterkenntnis gefallen sind, vergessen zu lassen, dass sie überhaupt getestet wurden.
Wichtigste Bestandteile:
Vampirblut und Benzodiazepine für den Trank allein, zusätzlich noch Runen auf mind. 2 Substraten (Dolomiten) für die 1. Variante
Nebenwirkungen:
Jeder Eingriff in die Arbeit des Gehirns und seine Erinnerungen ist eine heikle Angelegenheit und die Wirkung nicht 100%ig vorhersehbar. Es gibt seltene Fälle, wo tatsächlich keine Wirkung eintritt, und es kann nicht garantiert werden, dass man nur die Erinnerungen verliert, die man gesammelt hat, während der Trank im Körper ist. Oder mehr. Wichtig ist, dass der Trank richtig dosiert sein muss, da bei der 1. Variante der Schlafende sonst Gefahr läuft, im Schlaf einen Atemstillstand zu erleiden oder bei der vereinfachten 2. Variante eine Ohnmacht abzusehen ist. Außerdem leidet man unter der Trankwirkung unter leichter Beeinträchtigung der Reaktionsfähigkeit.
Weitere Forschung:
Erweiterungen möglich. Es wird ständig daran gearbeitet und neueste Erkenntnisse aus der kognitiven Forschung genutzt, um den Trank zu verbessern.


Scilicet Acuere


Patent/Erlaubnis zur Herstellung: Jeder, Erweiterung aber nur von Camille Tsolaki
Dieses Erzeugnis ist sowohl als Trank, als auch als Tablette unter Alchemisten bekannt, und es gibt wohl niemanden, der dieses Erzeugnis noch nicht genutzt hat, um durch die Forschung zu kommen, denn es erhöht die Konzentration. Die grünen Tabletten werden unter „Brainies“ verkauft.


Effekt & Dauer:
Maximal 6 Stunden eine Verbesserung der Konzentrations- und Aufnahmefähigkeit um 30%
Wirkungsweise:
Cholin, Vorläufer des Neurotransmitters Acetylcholin, ist die Hauptsubstanz, die so verändert wurde, dass es ad hoc vom Körper aufgenommen werden und die Nervenzellen stimulieren kann.
Voraussetzungen:
Alchemisten mit Meistertitel bzw. noch in ihrem Meisterstudium der I. oder III. Lehre, die sich auf alchemistische Pharmazie spezialisiert haben, können dieses Dopingmittel herstellen.
Nutzen & Verbreitung:
Es ist ziemlich geläufig und wird v. a. von Lehrlingen konsumiert.
Wichtigste Bestandteile:
Vampirblut, Cholin, Essigsäure
Nebenwirkungen:
Mehrfache Einnahme wird mit mindestens 48 Stunden Pause dazwischen angeraten, da sich schnell ein Gewöhnungseffekt einstellt und das Doping schlichtweg weniger wirkt. Eine doppelte Dosis führt nicht zum verdoppelten Effekt!
Weitere Forschung:
Die Griechin Camille Tsolaki (Nekromantin) aus der Athener Loge hat in ihrem Meisterstudium eine Abwandlung dieses Rezepts entworfen, die aber nur als Trank und nur von ihr erhältlich ist. Diese soll die kognitive Leistung um bis zu 60% steigern, allerdings nur für ca. 2 Stunden. Preis auf Nachfrage.
Keine weitere Entwicklungen möglich.


Multipicatio


Patent/Erlaubnis zur Herstellung: Iain McCray (ab Mitte März 2020 auch: Tristan Lennox)
Trank zur Vervielfältigung von Flüssigkeiten, organisch oder anorganisch


Effekt & Dauer:
Der Trank vervielfältigt Flüssigkeiten wie Alkohol oder bei Bedarf auch Blut. Die Dauer ist unbegrenzt. Dafür kann man maximal die 5-fache Menge vervielfältigen
Wirkungsweise:
Der Trank ahmt die Wachstumsprozesse von menschlichen Zellen im Körper nach. Sobald der Trank in Kontakt mit einer weiteren Flüssigkeit kommt, werden dessen Bestandteile bis ins kleinste Molekül kopiert. Dadurch steigt die Flüssigkeitsmenge an. Das Ganze funktioniert nach dem "Je mehr, desto mehr"-Prinzip. Je mehr Trank man hinzu gibt, desto mehr kommt am Ende bei rum. Sobald das Energiekontigent erschöpft ist, findet keine Vervielfältigung mehr statt. Die Reste des Tranks lösen sich dann auf, indem sie mit der Flüssigkeit verschmelzen.
Voraussetzungen:
Alchemisten der I. oder III. Lehre, die das Grundstudium bereits abgeschlossen haben und sich schon eine ganze Weile im Meisterstudium befinden.
Nutzen & Verbreitung:
Iain nutzt den Trank vor allem privat und im Freundeskreis, nur bei Stammkunden oder Personen, die er gut kennt, würde er auch verkaufen. Denn natürlich kann man den Trank für kommerzielle und kriminelle Vorhaben nutzen...
Wichtigste Bestandteile:
Folsäure, Maltodextrin, Kaliumsorbat, Glycerin, Propylenglyko, Kartoffelstärke und weitere Hilfsstoffe.
Organische Flüssigkeiten wie Blut oder Hirnwasser benötigen bei der Herstellung Vampirblut
Nebenwirkungen:
Wenn man den Trank beispielsweise in die Venen injizieren würde, um Blut direkt im Körper zu vervielfältigen, riskiert man schwere Gesundheitsschäden oder sogar den Tod, da die drei- bis fünffache Blutmenge zu viel für den Körper ist....kurzum, man platzt aus allen Nähten. Auch reagiert der Trank sehr sensibel auf Flüssigkeiten in der Umgebung und darf nicht zu lange offen in feuchten Räumen herum stehen.
Weitere Forschung:
keine




Die Erfindung und der Gebrauch von Werkzeugen war ein Meilenstein der menschlichen Entwicklungsgeschichte. Entsprechend ist es auch keine Überraschung, dass auch die Alchemisten sich daran gemacht haben, Magie zu benutzen, um Gegenstände mit besonderen Funktionen zu entwickeln.
Im Allgemeinen wird bei diesen Gegenständen von Artefakten - geschaffen durch Runenmagie - und Talismanen - geschaffen durch Nekromantie - gesprochen.

Artefakte


Bei Artefakten handelt es sich um Gegenstände, in denen Runensteine eingebaut sind, sodass man sie auslösen kann. Das Auslösen findet im Allgemeinen durch mechanische Bewegung - drehen, zusammenschieben, umklicken etc. - statt. Der Grund dafür liegt in der automatischen Wirkungsweise von Runen.
Hier sollte man anmerken, dass je nach Konstruktion des Artefaktes auch ein Nicht-Alchemist es benutzen kann, wenn er den Aktivierungsmechanismus versteht! Die Loge schaut demzufolge Alchemisten, die Artefakte machen, sehr genau auf die Finger, damit die Gegenstände nicht in die falschen Hände fallen.
Artefakte können sehr unterschiedliche Formen haben. Die Grenzen liegen hierbei in der Vorstellungskraft und der mechanischen Fertigkeit des Alchemisten. In den meisten Fällen verlangt das Herstellen von Artefakten eine gewisse Vertrautheit im Umgang mit Metall- und Gesteinsverarbeitung. Einige moderne Alchemisten versuchen sich möglicherweise auch an 3D Druckern, wobei das künstliche Material so seine Probleme mit sich bringt.
Wer erfinderisch ist, kann vermutlich einiges an Artefakten herstellen mit unterschiedlichen Wirkungen.
Artefakte halten ihre Magie nicht permanent. Sie funktionieren in dieser Hinsicht sehr ähnlich wie Elektronik. Jedes Gestein trägt nur eine gewisse Menge an Magie in sich und wenn diese aufgebraucht ist, wird das Artefakt den Effekt nicht mehr auslösen. Ähnlich wie eine leere Batterie.

Im Allgemeinen wird zwischen “aufladbaren Artefakten” und “einmaligen Artefakten” unterschieden. Aufladbare Artefakte sind deutlich komplexer, da diese immer einen Kreis brauchen, in dem sie geladen werden, sowie die entsprechende Runensequenz, um neue Magie aufzunehmen.
Einmalige Artefakte sind Gegenstände, die vorbereitet und dann einmalig ausgelöst werden. Der Effekt nimmt seinen Lauf und danach ist das Artefakt nicht mehr zu gebrauchen. Sie lassen sich einfacher herstellen, aber haben einen gewissen Verschleiß an Material.
Die Herstellung von Artefakten ist nichts, dass Pflicht im Grundstudium oder Aufbaustudium ist. Die meisten Alchemisten, die ein Interesse daran entwickeln, suchen sich entsprechende Mentoren und Meister, um ihre Fähigkeiten zu erlernen.

Talismane


Talismane wären die Artefakte der Nekromanten. Sie sind nicht so vielfältig in ihrer Funktionsweise und arbeiten weniger präzise, da sie die Kraft eines Geistes nutzen.
Um Talismane herstellen zu können, muss ein Nekromant ein Grundstudium schon absolviert haben, da er gelernt haben muss, wie man Geister an Gegenstände bindet. Dies ist die Voraussetzung.

Die Bindung eines Geistes an einen Gegenstand ist etwas, von dem man in der Theorie ausgeht, dass es gegen den Willen des Geistes geschieht. Dies bedeutet also, dass ein Talisman Kräfte nutzen soll, die potentiell gefährlich sind. Während die Geisterbindung an einen Gegenstand kein Ablaufdatum hat und die Wirkung nicht abläuft, wirken Talismane nicht ewig. Es hängt von der Kraft des Geistes und seinen (Un-)Willen ab, wie lange er sich durch die Glyphen und dem Blut des Nekromanten instrumentalisieren lässt. Lässt die Wirkung nach, kann sich die Kraft, die den Träger zuvor schützen sollte, gegen ihn wenden.

Ein klassisches Beispiel für einen Talisman ist ein Kettenanhänger, der in seinem Inneren ein Gefäß zur Aufbewahrung von wenigen Millilitern Blut sowie die Möglichkeit beinhaltet, Glyphen aufzutragen, z.B. auf der Rückseite. Die Glyphen geben die Funktion vor, z.B. Schutz oder Abwehr. Dabei kann oft nicht genau vorgegeben werden, wovor der Träger geschützt werden soll, was ein großes Sicherheitsrisiko in sich birgt.
Auch gibt es keine Indizien, wann die Glyphen nicht mehr wirken bzw. ihre Wirkung gegen den Träger richten.
Kurzum: Die Talismanherstellung ist eine Kunst, die nur wenige Nekromanten so gut beherrschen, dass sie guten Gewissens ihre Erzeugnisse nutzen können.

Hochsicherheits-Bann-/Schutzkreis für Räume


Diese Variante bietet einen verbesserten Schutz für Räume durch die Verbindung von mehreren Bann- und Schutzkreisen. Es erfordert ein umfangreiches Verständnis für Bannkreise, um ihn erfolgreich zu kreieren, auch mit Hilfe der öffentlichen zugänglichen Anweisungen. Diese Kreise sind auf den persönlichen Schutz von Räumen, der das Eindringen von nicht erlaubten Personen verhindert. Bei Fragen kann man sich an Kazimir Vlcek wenden und vielleicht bekommt man auch Antworten.


Effekt & Dauer:
Der Raum, z. B. ein Labor, kann nur von dem zuständigen Alchemisten betreten werden, der einen gravierten Edelstein aus einer Vorrichtung nehmen kann/muss, um den Raum auch für andere zugänglich zu machen. Diese Vorrichtung kann an der Wand, im Boden, in der Decke etc. sein.
Die Konsequenzen für unbefugtes Betreten können tatsächlich individualisiert und nach Vorlieben gestaltet werden. Von einer einfachen 'Stromfrisur' und Energiewand, bis zu einem ernstzunehmenden und gefährlichen Energiestoß, der verletzen oder ausschalten soll. Es ist weiter möglich, weitere Personen vom Effekt auszunehmen, bedeutet allerdings Mehraufwand. Die Haltbarkeit des Schutzes hängt mitunter von der Häufigkeit ab, in der er ausgelöst wurde.
Wirkungsweise & Durchführung:
Es werden verschiedene Schutz- und Bannkreise (bestehend aus komplizierten Verflechtungen der Runenschrift) miteinander kombiniert, die sich im Gegensatz zu gern auftretenden Problemen miteinander, nicht beeinträchtigen, sondern harmonieren und dadurch einen solideren Effekt erzielen. Je aufwendiger der Schutz sein soll, desto länger benötigt Ben zur Herstellung, da dafür viele unterschiedliche Runenkombinationen angebracht werden müssen. Es ist möglich, mehreren Personen Zutritt zu gewähren, dafür benötigt er das Blut der betroffenen Person, die freien Zugang bekommen soll. Diese Blutproben werden in der Herstellung schon mit dem Substrat in Verbindung gebracht, z.B. durch Hohlräume eingearbeitet. Weiter ist es möglich, eine Einzelperson oder bestimmte Personengruppen auszusperren, wobei es schwieriger (in Sachen Material, Aufwand, Zeit) wird, je spezifischer die Anforderungen sind.
Voraussetzungen:
I. Lehre gegen Ende des Meisterstudiums oder I. Lehre mit vorhandenem Meistertitel und Spezialisierung in alchemistischer Pharmazie, wenn Blut benötigt wird.
Nutzen & Verbreitung:
Die Herstellung kann selbstständig gemacht werden, aber erfoldert einiges an Vorbereitung und Training von den Alchemisten. Dieser Aufbau ist nicht für Anfänger geeignet.
Wichtigste Bestandteile:
Hochwertige und passende Materialien (vornehmlich Metalle, die hitzeresistent sind, und diverse Edelsteine, je nach Anwendung) und Zeit.
Nebenwirkungen:
Je häufiger der Schutz ausgelöst wird, desto schneller muss er gewartet werden. Diese Tätigkeit muss nicht zwingend von dem Alchemisten, der ihn geschaffen hat, ausgeführt werden, aber bedarf runenmagische Kenntnisse. Der Schutz hält also je nach Arbeits-/Materialaufwand, Anforderungen und Abnutzung zwischen zwei Wochen (ständige 'Einbrüche') und vier Monaten. Es gibt Gerüchte darüber, dass Vlcek eine Variante hat, die noch länger hält, die er allerdings nicht teilt.
Weitere Forschung:
Verschiedene Alchemisten arbeiten an ihren eigenen Varianten dieser Kreise innerhalb der Edinburgher Loge, sodass es immer wieder Debatten darüber gibt, wer den besten Schutz schaffen kann. Niemand von ihnen ist allerdings bereit, all seine Forschungen offenzulegen. Dies führt dazu, dass ein echter Vergleich ausbleibt.


Schutzartefakte/-schmuckstücke


Patent/Erlaubnis zur Herstellung: Kazimir Vlcek, Spezialanfertigungen auf Wunsch


Effekt & Dauer:
Schutzartefakte werden je nach Auftrag und Wunsch angefertigt.
Schützen tun oft dadurch, dass sie verhindern, dass der Träger physische Einwirkung widerfährt, z.B. Schlägen, Schüssen, Stichen usw. Ein Bann hingegen führt oft dazu, dass der Träger selbst gewisse Orte oder Personen nicht mehr betreten/berühren kann.
* Effekte halten je nach Material, Extrawünschen und Häufigkeit des Einsatzes zwischen 24 Stunden bis mehrere Jahre
* Manche Artefakte müssen nach der Benutzung wieder aufgeladen werden
Wirkungsweise & Durchführung:
Die Wirkung wird dadurch erzielt, dass man entweder auf Edelsteinen oder anderen Materialien unterschiedliche Runenkombinationen eingraviert und diese auflädt. Um letztlich das Artefakt auszulösen, werden unterschiedliche Aktivierungsmechanismen genutzt.
Beispiele dafür wären z. B. das Drehen des eingelassenen Steins in eine bestimmte Position oder überhaupt erst das Einsetzen einer zweiten Komponente in ein Konstrukt/Schmuckstück, um jenes somit zu vervollständigen und das Artefakt auszulösen. Diese Schutzartefakte müssen aktiv ausgelöst werden.
Voraussetzungen:
I. Lehre mit vorhandenem Meistertitel und Spezialisierung in alchemistischer Pharmazie, wenn Blut benötigt wird. Oder Nekromantiekenntnisse.
Nutzen & Verbreitung:
Schutzartefakte gibt es von verschiedenen Herstellern mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Kazimir ist nicht der Einzige, der diese Fertigkeit beherrscht, aber er hat die Herstellung sehr genau ausgearbeitet und spezialisiert, sodass er einige Kunden (meist nur solche, die es sich leisten können) hat, die speziell nach ihm fragen.
Wichtigste Bestandteile:
Hochwertige und passende Materialien (vornehmlich Metalle, die hitzeresistent sind, und diverse Edelsteine, je nach Anwendung) und ggf. Vampir- oder Menschenblut, wenn die Artefakte personengebunden hergestellt werden.
Nebenwirkungen:
Von dem Fakt, dass sie aktiv ausgelöst und je nach Art wieder aufgeladen werden müssen, sind die Nebenwirkungen übersichtlich. Je nach Wunschartefakt kann es natürlich passieren, dass man selbst in der Wirkung eingesperrt wird (z. B. Schutzkreis, der jemanden/etwas/alles aussperrt) und eventuell statischer Natur ist.
Weitere Forschung:
Schutzartefakte scheinen in ihrem Dasein etwas zu stagnieren, bieten allerdings einen großen Forschungsbereich und können weiterentwickelt oder verbessert werden. Die Gefahren diesbezüglich sind natürlich genauso real und können durchaus gefährliche Züge annehmen, wenn man nicht weiß, was man tut, und die falschen Runen kombiniert.


Selbstständige Schutz- und Bannartefakte


Patent/Erlaubnis zur Herstellung: Kazimir Vlcek
Ein Ziel ist die Erstellung von selbstständig wirkenden und arbeitenden Artefakten. Jene sollen entweder den Extraschritt der Aktivierung umgehen, indem sie sich von selbst durch äußere Umstände aktivieren, oder schlichtweg dauerhaft unter bestimmten Prämissen aktiv sind. Hierbei handelt es sich um Prototypen und ein Forschungsfeld, das er zum Teil mit seinen Kenntnissen rund um Raumschutz versucht zu verbinden.


Effekt & Dauer:
Im Rahmen, dass die Forschung der selbstständig aktiven/aktivierbaren Schutz- und Bannartefakte noch in den Babyschuhen zu stecken scheint, kann hier keine pauschale Aussage getroffen werden.
Wirkungsweise & Durchführung:
Die Wirkungsweise ist abhängig von der Art des Artefakts oder dem Schutz, den es bewirken soll.
* Kazimirhat z. B. vor kurzem einen Prototypen (Ring) hergestellt, der durch Hautkontakt seine Wirkung entfaltet und eine zweite Haut über den Körper legt, die nicht wirklich wahrnehmbar ist, allerdings bei stärkerer Einwirkung einen harten Widerstand bietet. (Energiewand)
* Vor langer Zeit hat er bereits einen gelungenen Prototyp in Athen zustande gebracht, der seine Trägerin gerettet hat, indem er mit einem Energiestoß einen Vampir gerade lange genug außer Gefecht gesetzt hat, dass diese zu Sinnen kommen konnte und sich selbst retten konnte.
Voraussetzungen:
I. Lehre mit vorhandenem Meistertitel und Spezialisierung in alchemistischer Pharmazie, wenn Blut benötigt wird sowie Kenntnisse in der Nekromantie
Nutzen & Verbreitung:
Der Nutzen wäre gewaltig, die Verbreitung ist im Moment noch mehr als rar, da noch zu viele Probleme damit einhergehen (von recht schneller Abnutzung bis hin zur Einwegnutzung, oder anderen dezent gefährlichen Nebenwirkungen und Mängeln). Kleine Durchbrüche bringen die Forschung nur sehr langsam voran.
Wichtigste Bestandteile:
Hochwertige und passende Materialien (vornehmlich Metalle, die hitzeresistent sind, und diverse Edelsteine, je nach Anwendung) und ggf. Vampirblut/Menschenblut, wenn die Artefakte personengebunden hergestellt werden.
Nebenwirkungen:
Nebenwirkungen oder liebevoll auch Fehlschläge genannt, gibt es zuhauf. Von einem kompletten Versagen des Artefakts, bis hin zu einem zu schnellen Entladen. Die Kosten- und Nutzenrechnung geht derzeit definitiv zu Lasten der Kosten. Bei diesen Artefakten handelt es sich derzeit um reine Prototypen, die zum größten Teil allerdings auf bereits bestehende 'aktivierbare' Artefakte aufbauen. Je nach Qualitätskontrolle des Herstellers wären mögliche Nebenwirkungen; zum Beispiel:
* Energie des Artefakts verselbstständigt sich (führt nicht selten zu Verletzungen beim Testen oder gar Bau)
* Schutzwirkung zu gering
* gleichen derzeit Einweg-Artefakten, sodass Krafteinwirkung oder das Entfalten ihres Schutzes das Konstrukt irreparabel zerstört und kein neuerliches Aufladen möglich macht
* Selbst ohne Auslösung müssen sie sehr häufig aufgeladen werden (je nach Tragezeit, etc.)
Weitere Forschung:
Es ist theoretisch und praktisch möglich, daran zu forschen. Da es allerdings mit reichlich Gefahren und noch mehr Zeit-, Kosten- und Materialaufwand verbunden ist, scheint es für die Meisten schlichtweg uninteressant zu sein.